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Im Stadion von Bagnères: Die Tutzinger verfolgten dort ein Rugby-Spiel. Partnerschaftsvereinsvorsitzende Stefanie von Winning hält schon mal den eiförmigen Ball fest.

Städtepartnerschaft

Tutzinger Delegation in Bagnères

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Chili, Biarritz und eine siegreiche Rugby-Partie - hinter der Tutzinger Delegation liegt ein ereignisreicher Besuch beim französischen Partnerort.

Tutzing Eine Delegation von 28 Tutzinger Bürgern war unter Leitung der Vorsitzenden des Freundeskreises Tutzing-Bagnères, Gemeinderätin Stefanie von Winning, für fünf Tage im französischen Partnerort am Fuße der Pyrenäen. „Uns wurde wie immer ein herzlicher Empfang bereitet“, berichtet von Winning.

Im Grußwort wurde Rudolf Krug gedacht

Die offizielle Begrüßung erfolgte am Rathaus durch den neuen Bürgermeister von Bagnères, Claude Cazabat, der gleichzeitig auch eine Delegation aus der italienischen Partnerstadt von Bagnères, Granarolo, willkommen hieß. Stefanie von Winning gedachte in ihrem Grußwort des verstorbenen Tutzinger Rathauschefs Rudolf Krug, dem diese Partnerschaft sehr am Herzen lag. „Er sah in unserer Partnerschaft eine ausgezeichnete Möglichkeit, den vielfältigen nationalen Bestrebungen entgegenzuwirken, denn, so seine feste Überzeugung, nur ein einiges Europa kann die Probleme, die Krisen und Kriege in der Welt meistern.“

Die Tutzinger waren in Gastfamilien untergebracht. In der über 40-jährigen Partnerschaft sind viele Freundschaften entstanden, so dass es für einige ein freudiges Wiedersehen war. Auch neue Kontakte wurden geknüpft. Die Gastgeber hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Bei herrlichem Sonnenschein ging es in das hübsche baskische Städtchen Espelette, das für seine spezielle Chili-Art bekannt ist, und in den atlantischen Badeort Biarritz.

„Wir erlebten viel von der Atmosphäre“

Viel Kulinarisches stand auf dem Programm, so eine Besichtigung einer Schokoladen- und einer Bonbonfabrik. „Unbedingt zu einem Besuch in Bagnères gehört auch der Besuch des großen Marktes am Samstagvormittag“, erklärt von Winning.

Die Tutzinger waren bei einem Erstligaspiel der Rugbymannschaft von Bagnères. „Uns wurden die schwierigen Regeln erklärt, und doch konnten wir dem Spiel nicht immer folgen“, gibt von Winning zu. „Immerhin gewann Bagnères vor rund 1000 Zuschauern haushoch. So erlebten wir viel von der Atmosphäre dieser für den Ort so wichtigen Sportart.“ Mit vielen schönen Erinnerungen reisten die Tutzinger nach Hause. In zwei Jahren erwarten sie den Gegenbesuch.

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