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Zur Einweihung unter neuer Führung kam im Jahr 2015 sogar der unlängst verstorbene Tutzinger Bürgermeister Rudolf Krug. 

Gastronomie

Ab sofort kein Gaststättenbetrieb mehr im „Buttlerhof“

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Im beiderseitigen Einvernehmen ist zwischen den Pächtern des Traubinger „Buttlerhof“ und der Gemeinde Tutzing vereinbart worden, dass bis zum Ende des laufenden Pachtvertrages im Februar 2018 „kein geregelter Gaststättenbetrieb mehr stattfinden wird“.

Tutzing – Die gestrige Pressemitteilung aus dem Rathaus führt als Gründe an, dass „die laufenden Personalkosten und die Vorhaltekosten für Lebensmittel nicht im Verhältnis zu den zahlenden Gästen standen.“ Pächter Christoph Meiler betonte auf Anfrage des Starnberger Merkur: „Es war unsere Entscheidung, dass wir das alles im Verhältnis zu den gegebenen Bedingungen nicht mehr leisten wollten.“

Meiler sieht die Begrenzung auf nur 32 Biergarten-Sitzplätze als Haupthindernis dafür, dass sich das Sommergeschäft im „Buttlerhof“ überhaupt lohnen könnte. Die Immissionsschutz-Auflage der Kreisbehörde besteht schon länger und ist trotz Bemühungen der Gemeinde offenbar kaum zu kippen, da sich der „Buttlerhof“ in einem reinen Wohngebiet befindet.

Pächter Meiler betont ebenso wie die Gemeinde das weiterhin gute Verhältnis im Umgang miteinander und hat sogar Verständnis: „Sie hat uns mehr als fair behandelt.“ Man bleibe im Gespräch, aber keiner wisse im Moment, wie es ab Februar weitergeht mit der Gaststätte, die zugleich das Vereinsheim von Traubing ist. „Wir haben jedenfalls darum gebeten, künftig eine kürzere Pachtdauer zu haben“, sagt Meiler, der im Februar 2015 mit zwei Partnern den „Buttlerhof“ gepachtet hatte. Während sich Josef Hofrichter inzwischen nur noch seiner Veranstaltungsfirma widmet und aus dem Pächter-Trio ausgeschert ist, ist Ulrike Schwarz weiterhin mit an Bord: „Wir betreuen auch künftig das Stüberl mit seinen 58 Plätzen im Erdgeschoss, den Senioren-Nachmittag und das Kaffeetrinken,“ versichert Meiler, „aber den Saal haben wir an die Gemeinde zurückgegeben.“

Dort finden immerhin noch Konzerte mit dem „Weiherer“ (21. Oktober) und den „Kubaboarischn“ (28. Oktober) statt. Man kann den Saal auch noch für Hochzeiten und andere Familienfeiern buchen – ab sofort allerdings übers Rathaus.

Die Gemeinde hatte noch 2015 erhebliche Eigeninvestitionen an dem Gebäude vorgenommen, unter anderem in die Küche, und auch die Pächter haben sich nach eigenen Angaben damals sechsstellig engagiert.

Wenn man jetzt jedoch zum Beispiel den Biergarten schöner herrichten wollte, wären laut Meiler erneut Summen „im mindestens vierstelligen Bereich“ vonnöten – laut Vertrag Sache der Pächter, denen dies derzeit allerdings einfach zu riskant erscheint. Von Thomas Lochte

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