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Ein Berufsfischer hatte die Leiche im Starnberger See bei Tutzing gefunden. Nun weiß die Polizei zweifelsfrei, wer der Tote ist (Symbolfoto).

Ein Berufsfischer hatte den Leichnam etwa 30 Meter vom Ufer entfernt gefunden

Toter aus dem Starnberger See ist identifiziert

Die Polizei hat den Mann identifiziert, der am Donnerstag, 22. September, tot im Starnberger See bei Tutzing gefunden wurde. Demnach handelt es sich um einen 31-Jährigen aus dem Landkreis München.

Update 30. August: Bei dem bislang unbekannten Toten aus dem Starnberger See handelt es sich um einen 31 Jahre alten Mann aus Neubiberg (Landkreis München). Das hat das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Freitagnachmittag mitgeteilt.  

„In einem Rucksack aufgefundene Ausweispapiere hatten erste Hinweise auf die Identität des Verstorbenen gegeben“, erklärte ein Polizeisprecher. „Die zweifelsfreie Identifizierung des Leichnams erfolgte nun mittels eines daktyloskopischen Direktvergleichs der Fingerabdrücke.“ Dabei wurden die Abdrücke des Toten mit denen aus der Wohnung des Mannes verglichen.

Weder die kriminalpolizeilichen Untersuchungen noch die durchgeführte Obduktion des Leichnams hätten Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod des Mannes ergeben. Die Polizei geht von einem Badeunfall aus. Der Mann konnte offenbar nicht schwimmen.


Erstmeldung vom 23. August 2019: Ein noch unbekannter Mann ist am Donnerstag tot aus dem Starnberger See bei Tutzing geborgen worden. Die Kripo ermittelt. Eine Obduktion am Freitagnachmittag ergab zwar keine eindeutige Todesursache; es gilt aber als nahe sicher, dass der Mann ertrunken ist.

Im Bereich des Schlösserweges in Tutzing wurde der Tote im See treibend etwa 30 Meter vom Ufer entfernt entdeckt – von einem Berufsfischer, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Freitag bekanntgab. Die Wasserwacht hatte die traurige Aufgabe, den Leichnam zu bergen. Identifizieren konnte die Kripo den dunkelhäutigen, etwa 25 bis 35 Jahre alten Mann hingegen noch nicht. Der Mann war nur mit einer Badehose bekleidet und muss nach Einschätzung der Beamten bereits drei bis fünf Tage im Starnberger See getrieben sein. Eine Vermisstenmeldung zu einer Person dieses Aussehens gab es nach vorliegenden Informationen nicht. Die Kleidung deutet auf einen Badeunfall hin. „Es ergaben sich bis jetzt keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden“, erklärte das Polizeipräsidium weiter. Über Zahnstatus und andere Merkmale versuchen die Ermittler nun, den Mann zu identifizieren.

Die Serie tödlicher Badeunfälle in diesem Jahr scheint sich daher fortzusetzen. Bisher waren es sieben in vier Seen. 

Bereits Ende Juni war ein Schwimmer nahe Tutzing im Starnberger See ums Leben gekommen. Ein 32-jähriger Mann ist in Folge eines Badeunfalls am Kronthaler Weiher verstorben. Auch der schnelle Einsatz von Rettungstauchern war vergeblich.

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