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Tutzing bleibt Fairtrade-Gemeinde

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Immer mehr Kommunen wollen eine Fairtrade-Stadt oder -Gemeinde sein. SYMBOLBILD: PRIVAT
Immer mehr Kommunen wollen eine Fairtrade-Stadt oder -Gemeinde sein. © privat

Die Gemeinde Tutzing kann weiter den Titel Fairtrade-Gemeinde führen. Sie hat erneut die Kriterien für das Zertifikat erfüllt. Wer mehr wissen will, muss am Samstag zum Wochenmarkt.

Tutzing – Die Gemeinde Tutzing ist seit Juli 2020 Fairtrade-Gemeinde und darf den Titel weitere zwei Jahre führen, weil sie die Kriterien dafür erfüllt. Im Rathaus wird bei Besprechungen fairer Kaffee ausgeschenkt und Produkte aus fairem Handel angeboten, wie die Gemeinde mitteilt. Zudem sei die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten. Eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten, und auch die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit.

Der Titel wird jeweils für die Dauer von zwei Jahren durch den Verein Fairtrade Deutschland verliehen. Anfang Juni 2022 wurde die Titelerneuerung beantragt. „Nach intensiver Prüfung des Antrags durch Fairtrade Deutschland wurde festgestellt, dass Tutzing weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt“, teilt das Rathaus mit. „Die Freude bei Gemeinde und Steuerungsgruppe über die Bestätigung ist sehr groß. Dank der vielen engagierten Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft wurde der faire Handel weiter nachhaltig verankert.“ Zu begrüßen sei es, wenn noch mehr Geschäfte, Cafés, Restaurants oder Vereine faire Produkte verwendeten. Infos gibt es am Samstag, 6. August, von 9.30 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt. Steuerungsgruppe, Weltladen und Rathaus bieten faire Erfrischungsgetränke und Produkte zum Probieren und Kaufen an, Damit wird auch die Verlängerung des Fairtrade-Titels gefeiert.

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