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Der Tutzinger Christbaum ist dieses Jahr auch untenrum beleuchtet. Letztes Jahr hingen die Lichterketten nur in der oberen Hälfte. 

Rathaus Tutzing

Beleuchtung trotz Angst vor Dieben

Der Tutzinger Christbaum war im letzten Jahr nur obenrum beleuchtet, denn Diebe klauten die Lichter im unteren Bereich. Dieses Jahr will die Gemeinde wieder die Rundumbeleuchtung wagen. 

Tutzing – Am Christbaum neben dem Tutzinger Rathaus reicht die aufgehängte Lichterkette auch in den unteren Bereich hinein. Das ist durchaus bemerkenswert. Im vorigen Jahr hatte sich die Beleuchtung nämlich auf etwa die obere Baumhälfte beschränkt. Das hatte manchen Bürgern nicht so recht gefallen.

Nun hat es das Lichterthema sogar in die jüngste Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses des Gemeinderats geschafft. Auf verwunderte Fragen von Dr. Thomas von Mitschke-Collande nach dem Grund der Halbbeleuchtung deutete Bürgermeisterin Marlene Greinwald an, dass die Lichter gestohlen worden waren. Weil die Diebe nur bis zu einer gewissen Höhe gelangt und wohl ohne Leiter unterwegs waren, entschloss sich die Gemeindeverwaltung anscheinend, die Beleuchtung unten wegzulassen. Gestohlene Lichter hält Mitschke-Collande aber im Vergleich mit einem nur halb beleuchteten Baum für das kleinere Übel. „Wir sollten das Risiko in Kauf nehmen“, empfahl er – und erklärte sich sogar bereit, zwei Lichterketten zu spenden. Das scheint aber gar nicht nötig zu sein: Am neuen, recht schönen Baum hängt die Kette auch wieder im unteren Bereich. Potenzielle Lichträuber sollten sich in Acht nehmen: Die Tutzinger schauen nun genau auf ihren Baum.  

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