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Symbolfoto.

Ortsmitte

Wochenmarkt zieht um die Ecke

Tutzings Gemeinderat hat einen neuen Standort für den Wochenmarkt beschlossen. Er zieht von der Kustermannstraße quasi um die Ecke.

Tutzing – An Samstagvormittagen ist neben dem Tutzinger Rathaus stets reger Betrieb: Bis 13 Uhr findet dort auf der Kustermannstraße der Wochenmarkt statt, der sich auch zu einem beliebten Kommunikations-Treffpunkt entwickelt hat. Er zieht demnächst um – allerdings nur sozusagen um die Ecke: Der Markt wird auf die Parkplätze oberhalb des Rathauses verlegt, wie der Gemeinderat am Dienstag beschloss. Als Alternativstandort brachte Dr. Thomas von Mitschke-Collande (CSU) das derzeit als Parkplatz genutzte Grundstück der ehemaligen TSV-Turnhalle ins Gespräch; dort gebe es eher einen „Marktcharakter“. Doch diese Idee wurde nicht weiter verfolgt.

Der neue Marktstandort auf den Parkplätzen soll nun erst einmal mit einer etwa halbjährigen Testphase ausprobiert werden. Er gilt aus mehreren Gründen als vorteilhaft gegenüber der Kustermannstraße. So gab es oft Klagen über ein Verkehrschaos zu Marktzeiten auf der Oskar-Schüler-Straße. Für Rettungsdienste sei die Durchfahrt kaum möglich, sagte Gemeinde-Geschäftsleiter Marcus Grätz. Wenn andere Veranstaltungen, etwa das Volksfest stattfanden, musste der Markt verlegt werden. Als besonders problematisch galt auch die Stromversorgung – mit Kabeln, die kreuz und quer gelegt wurden, wie Vizebürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg (CSU) sagte.

In diesem Punkt kommt der Bau einer neuen Garage für das Rathaus neben den Parkplätzen gelegen: Dort gibt es eine Lademöglichkeit für E-Autos und der Stromanschluss kann für den Markt genutzt werden. Sobald die Garage fertig ist, soll der Markt verlegt werden. Bernd Pfitzner (Grüne) regte an, die Kustermannstraße aus Sicherheitsgründen auch künftig während der Marktzeit zu sperren, doch sie soll nun zunächst offen bleiben.  nz

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