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Die Ankunft der Braut.

Alles rund um die Traditionsveranstaltung

Tutzinger Fischerhochzeit im Ticker: Ende eines tollen Wochenendes

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  • Sandra Sedlmaier
  • Michael Stürzer
  • Sebastian Tauchnitz
    Sebastian Tauchnitz

Riesensause in Tutzing am Starnberger See: An diesem Wochenende wird die traditionelle Fischerhochzeit und gleichzeitig der 1275. Geburtstag der Gemeinde gefeiert. Wir begleiten die Veranstaltung im Liveticker.

  • Am 1. und 2. Juli findet die Tutzinger Fischerhochzeit statt.
  • Allein am Sonntag werden mehr als 10.000 Besucher erwartet.
  • Parallel feiert die Gemeinde ihren 1275. Geburtstag.
  • Mehr als 600 Teilnehmer am Festumzug.

+++ Ticker aktualisieren +++ 

19.16 Uhr: Damit verabschiedet sich das Ticker-Team vom Starnberger Merkur nach vier anstrengenden und erlebnisreichen Tagen von seinen Lesern. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

1 9.14 Uhr: Schee wars - gerade läuft das Abdanken im Festzelt. Damit ist der offizielle Teil der Fischerhochzeit beendet.

18.55 Uhr: Langsam biegt die Fischerhochzeit auf die Zielgerade - laut Plan soll in wenigen Minuten die Abdankung erfolgen.

Tutzinger Fischerhochzeit: Die schönsten Bilder des Umzugs

18.08 Uhr: Das mit dem Wetter wird nichts mehr heute. Gerade schüttet es wieder wie aus Eimern. Wer kann, bringt sich in Sicherheit.

17.40 Uhr: Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Tutzing ist das Fest zumindest für den Moment beendet: Die Sirene heult, die Wehr muss zu einem Einsatz. Es handelt sich um einen Unfall auf der B2.

17.26 Uhr: Das hat aber schon ein bisschen gedauert. Gerade macht sich der Bräutigam auf die Socken, um nach seiner entführten Braut zu suchen.

17.21 Uhr: Da hat der Bräutigam nicht aufgepasst. Gerade wurde seine Holde von einigen Besuchern der Fischerhochzeit entführt.

Michael Steininger, Vanessa Kiendl, Maximilian Stein und Patricia Dege sind für das BRK im Einsatz.

17 Uhr: Noch genau zwei Stunden, dann ist die Fischerhochzeit 2017 auch schon wieder Geschichte. Gegen 19 Uhr soll vor dem Festzelt das Abdanken stattfinden.

17 Uhr: Eines sollte man unbedingt erwähnen: Ohne den unermüdlichen Einsatz von mehr als 300 ehrenamtlichen Helfern ließe sich eine Großveranstaltung wie diese hier in Tutzing einfach nicht bewältigen. Ein dickes Dankeschön dafür!

16.50 Uhr: Das Wechselbad der Wettergefühle geht munter weiter. Gerade hat es noch wirklich stark geregnet, schon schaut kurz wieder die Sonne zwischen den Wolken hindurch. Die zahlreichen Besucher tragen es mit Fassung und lassen sich die gute Laune von den Wetterkapriolen nicht vermiesen.

16.20 Uhr: Nach und nach trudeln die einzelnen Kapellen und Mitwirkenden wieder im Festzelt am Rathaus ein. Gleich beginnt das Brautverziehen.

15.20 Uhr: Der Festumzug hat begonnen, Die Gruppe marschieren nun durch Tutzing - und es regnet nicht einmal, sondern ist sogar ein bisschen sonnig. Überhören kann den Festzug niemand - es sind mehrere Trommlerzüge dabei. Wie der Zug aussieht, sehen Sie in einem Livestream.

14.45 Uhr: Doch zurück zum Hochzeitsmahl: Der Brautwalzer ist getanzt, die Verwandtschaft war auch schon auf der Bühne, gerade zeigte die Erwachsenentanzgruppe der Tutzinger Gilde den Ottenschlager Landler. Vor dem Zelt sammeln sich die Teilnehmer des Festumzuges, an dem mehr als 600 Menschen teilnehmen. Er zieht zunächst vom Zelt nach Süden und dann über die Hauptstraße Richtung Starnberg, wendet dann und wieder in die Ortsmitte zurück. Im Zug marschieren allein neun Kapellen mit.

14.35 Uhr: Wir haben für Sie die Bilder des bisherigen Tages zusammengestellt. Viel Spaß beim Durchklicken:

Bilder: So schön war die Tutzinger Fischerhochzeit


14.30 Uhr:
Am Rande der Fischerhochzeit kommt es in Tutzing zu vielen Begegnungen - auch der von Uniformträgern von damals und heute. Die Darsteller sind in Soldatenuniformen geschlüpft, während Frank Brosch von der Starnberger Polizei in seiner Arbeitskleidung unterwegs ist. Die Polizei ist präsent, aber auch viele Sicherheitsleute. Das Sicherheitskonzept für die Großveranstaltung sieht auch vor, dass die Hauptstraße mit quergestellten Lkw blockiert wird.

Polizist Frank Brosch im Dienst - und mit zwei Soldaten aus der Zeit der Fischerhochzeit, also um 1812.

14 Uhr: Ein Hoffnungsschimmer für die Organisatoren der bisher am Sonntag verregneten Tutzinger Fischerhochzeit: Die Sonne kommt heraus! Mit Regenschauern muss aber weiter gerechnet werden. 

13.45 Uhr: Das Hochzeitsmahl spielt bei der Fischerhochzeit eine wichtige Rolle. Fritz Häring als Wirt verspricht das Allerbeste aus Küche und Keller; die Wirtin erklärt das Menü, alles ist für alle - bis auf den Fisch, der ist für den Edelmannstisch. Die Braut salzt die Suppe - ein Symbol für die Ehe. 

Symbol der Ehe: Die Braut salzt die Suppe beim Hochzeitsmahl.

12.55 Uhr: Jetzt macht sich die Hochzeitsgesellschaft auf zum Essen im Festzelt am Rathaus. Erstmals ist das Essen heuer keine geschlossene Veranstaltung, es können diesmal Zuschauer teilnehmen. Nächster Höhepunkt der Tutzinger Fischerhochzeit danach ist der Festumzug, der fast einen Kilometer lang wird und um 15.15 Uhr startet.

Schlussbild am Schloss: das Brautpaar mit Tänzern.

12.40 Uhr: Die Trauung neigt sich dem Ende zu. Am Schloss werden nach der Geschichte der Fischerhochzeit auch bäuerliche Tänze gezeigt. Regisseur Michi Fleddermann ist bisher zufrieden.

Ohne Tänze gibt es keine Fischerhochzeit...

Herumtollen dürfen auch ein paar: Tobi, Leopold, Yannick und Loris - das gehört zum Stück.

...bei der einige Buben auch ganz offiziell im Schlosspark herumtollen dürfen.

12.28 Uhr: Die Jungmänner und -frauen werden von Tutzinger Schülern gespielt und führen einen Tanz auf. 

Auftritt der Jungmänner und -frauen.
Der Projektchor mit Mitgliedern des Liederkranzes singt auf dem Schlossbalkon.

12.22 Uhr: Nun übernehmen die Mitglieder des Projektchors des Liederkranzes. Sie singen: „Aber heit is a Dog der mi gfreit.“
12.19 Uhr: Pünktlich zur Trauung hat auch der Himmel seine Pforten geschlossen. Es ist zwar immer noch ziemlich kühl, aber mittlerweile trocken. Die Mitwirkenden und die zahllosen Zuschauer am Schloss sind dankbar für die Regenpause.

12.17 Uhr: Von wegen früher war mehr Romantik. Die Braut muss sich den Ring selbst anstecken. Der Hochzeitslader verrät warum: „So wills der Brauch“.

Der Hofmarksrichter, gespielt vom Akademiechef Udo Hahn, übernimmt die Trauung.

12.15 Uhr: Udo Hahn, der Chef der Evangelischen Akademie Tutzing, spielt den Hofmarksrichter und übernimmt die Trauung. „Ohne Segen fängt unser Glück bald an zu wanken und unser Dasein ist ein Nichts“ gibt er den Brautleuten mit auf den Weg.   

12.10 Uhr: Der Hochzeitszug ist am Schloss angekommen. 

11.40 Uhr: Im Festzelt laufen auch die Vorbereitungen fürs Hochzeitsmenü. Es gibt eine klassische Hochzeitssuppe mit Flädle, Leberknödel, Brätknödel und etwas Tafelspitz, als Hauptgang Schweinebraten mit Knödel und Blaukraut. Nachtisch keinen, aber später Torte.

11.20 Uhr: Vor der Kirche machen sich die Reiter bereit, die Kutschen stehen in Position. In der Kirche spielen die Bläser - es geht also gleich weiter zum Schloss. Dort findet die eigentliche Trauung statt. Der Regen hat zwischenzeitlich etwas nachgelassen, hat aber nicht aufgehört. Die Damen der Tutzinger Gilde sind für das Wetter bestens ausgerüstet. Die schicken gerüschten schwarzen Biedermeierschirme gehören der Gilde, sagt Marion Fröhlich, Kostümwartin des Vereins.

Aufstellen zum Abmarsch zum Schloss.

10.45 Uhr: Brummer bittet die Stehenden in den Mittelgang zu kommen, damit die vor der Tür auch reinkommen können, Die evangelische Pfarrerin Ulrike Wilhelm hält die Predigt auf Bairisch und in Reimform.  Es geht um die besondere Bedeutung der Liebe: "De Liab is stark, sie hod a Kraft wia nix im Lebn, Der Herrgott gibt dazua sein väterlichen Segn." Und: „Obst du nix glaubst, lutherisch, katholisch oder streng, Hauptsach, du machst dei Herz weit auf und siehgst des Lebn net eng." Beifall im Gottesdienst.

10.15 Uhr: Die Glocken läuten, die Messe beginnt. Sie wird etwa eine Stunde dauern. Die Kirche ist voll bis auf den letzten Platz. Pfarrer Peter Brummer, der heute seinen 60. Geburtstag feiert, erinnert an die Geschichte der Fischerhochzeit und überbrachte Grüße des erkrankten Bürgermeisters Rudolf Krug, mit dem er am Morgen noch telefoniert hatte. Es gehe langsam aufwärts, sagte Brummer - eine wirklich gute Nachricht.

10 Uhr: Die Kirchenzug kommt gerade in St. Joseph an. Dort wird er bereits erwartet. Die Messe beginnt in wenigen Minuten. Viele werden froh sein, im Trockenen zu sein. Die Frisuren einer Damen unter den Hochzeitsgästen sind aufwändig, einige saßen bereits vor sechs Uhr morgens beim Friseur. Der Regen weicht die Locken allerdings schnell auf. Den vielen Sicherheitsleuten macht das Wetter weniger etwas aus, sie haben sich entlang der Strecke und des Zuges verteilt. Auch die Polizei ist mit mehreren Streifen im Einsatz und musste am Morgen eingreifen - weil Autos im Weg standen, die von ihren Eigentümern nicht aus den gesperrten Bereichen weggefahren worden waren.

Ankunft des Kirchenumzugs an der Tutzinger Kirche, im Hintergrund das Rathaus. Nach der Messe zieht die Gesellschaft Schloss.
Auf dem Weg zum Gottesdienst begleiten viele Gäste das Brautpaar.

9.50 Uhr: Der Bräutigam hat seine Braut in Empfang genommen. Die Gesellschaft macht sich nun auf zum Gottesdienst.

Auf dem Weg zum Gottesdienst.

9.40 Uhr: Aus dem Dunst sind die Boote der Braut und ihrer Begleiter aufgetaucht. An Land ist die Sicht etwas eingeschränkt - vor lauter Regenschirmen. Inzwischen ist die Braut in Tutzing angekommen: Die Hochzeit kann beginnen! Nicht nur der Brautvater und andere Verwandte sind inzwischen ziemlich durchgeweicht. Die Braut kommt ja vom Ostufer des Starnberger Sees, das heute allerdings nicht zu sehen ist. Nach und nachen legen die anderen Boote an: Die Hoffischerin von St. Heinrich ist schon an Land, der Klosterfischer von Bernried kommt, die Hochzeitsgäste aus Ambach werden begrüßt. Die Braut lässt ihre Heimat hinter sich.

Die Hochzeitsgesellschaft auf dem Steg kurz nach der Ankunft.
Die Braut kann trotz des Regens lächeln.
Die Braut kommt nach Tutzing.

9.15 Uhr: Am See warten viele unter Regenschirmen auf den Zug der Hochzeitsgäste, der für das kurze Stück nur wenige Minuten braucht. 

Ankunft am See: Die Hochzeitsgäste sind am Steg angekommen.

9 Uhr: Die Verwandtschaft ist da, die Kutschen sind vorgefahren - allerdings wegen des Regens geschlossen. Der Hochzeitslader nimmt es gelassen. „Je mehr Gäste kommen, desto schöner das Wetter.“ Die Kutsche des Grafen wird mit Vivat begrüßt. Alle Gäste da. Der Zug zum Dampfersteg formiert sich, dort wird die Braut ankommen.

Die Kutsche des Grafen.

8.45 Uhr: In Tutzing füllen sich die Straßen, schließlich geht es gleich los. Schon seit dem frühen Morgen sind Feuerwehrler und andere Helfer mit unnötigen Arbeiten beschäftigt: In der Nacht hatten Unbekannte viele Umleitungsschilder umgestellt - das hätte ein ordentliches Chaos ergeben können. Am Nachmittag wird die Ortsdurchfahrt wegen des Festzuges komplett gesperrt. Auf der Hauptstraße sammelt sich gerade der Zug, um die Braut abzuholen. Alle warten noch auf den Grafen... 

Gleich geht‘s los: Der Zug zur Abholung der Braut formiert sich.

8 Uhr: Ein bisschen Nieselregen geht über Tutzing hernieder. Bald soll es aber aufklaren.

6 Uhr: Die Böllerschützen haben die Tutzinger aus den Federn geholt - es wird ernst.

23 Uhr: Der Nachtwächter hat das bunte Treiben auf der Hauptstraße beendet - alle müssen fit bis morgen sein.

Der Nachtwächter schickte am Samstagabend alle nach Hause, damit sie fit für die eigentliche Fischerhochzeit sind.

19.50 Uhr: Bis Mitternacht wird nun beim Polterabend auf der Hauptstraße vor dem Guggerhof das Tanzbein geschwungen. Derweil hat auch der Tanz im Festzelt begonnen. Hier wechseln sich die Würmsee Böhmischen und das Mangfall Trio ab.

Bilder von der Fischerhochzeit: So spektakulär war der Polterabend

19.30 Uhr: Die Braut ist in Tutzing! Bei herrlichen Sommerwetter findet gerade der Polterabend vor dem Guggerhof in der Hauptstraße statt. Nachdem Christian Wolfert als Großknecht die Geschichte der Fischerhochzeit erzählte, rollte die Kutsche mit der Braut Veronika Bierbichler (gespielt von Theresa Feldhütter) durch die Hauptstraße. Direkt gefolgt vom Kuchlwagen mit der Aussteuer und einem Ochsen. Sie überrascht ihren Bräutigam mit einem selbstgenähten Gewand. Nun, da das Brautpaar endlich vereint ist, können die Feierlichkeiten beginnen. Bis Mitternacht kann beim Polterabend auf der Hauptstraße getanzt werden.

Riesenandrang beim Polterabend auf der Hauptstraße in Tutzing.
Cem Özdemir im Festzelt in Tutzing.

14.15 Uhr: Der politische Frühschoppen der Grünen war gut besucht. Rund 500 Zuschauer verfolgten unter anderem den Auftritt der Grünen-Direktkandidatin Kerstin Täubner-Benicke und des Spitzenkandidaten bei den Bundestagswahlen, Cem Özdemir. Allerdings fällt schon auf, dass die Sicherheitskontrollen deutlich gründlicher sind als früher: Wer eine größere Tasche dabei hatte, musste sie am Eingang des Festzeltes durchsuchen lassen.

11.10 Uhr: In den vergangenen Tagen hat sich Tutzing warmgefeiert - jetzt wird es ernst. Gerade hat der politische Frühschoppen mit dem Spitzenkandidaten der Grünen für die Bundestagswahlen, Cem Özdemir, im Festzelt begonnen. Heute Abend wird dann ab 18.30 Uhr die eigentliche Fischerhochzeit mit dem Polterabend am „Gröberhof“ beginnen. Anschließend gibt es - wenn das Wetter mitspielt - den Tanz auf der Hauptstraße. Parallel dazu startet um 19.30 Uhr der Tanz im Festzelt.

10.15 Uhr: Wenn Benedikt Greif an diesem Wochenende als Bräutigam bei der Tutzinger Fischerhochzeit mitspielt, setzt er eine lange Familientradition fort. Denn seine Urgroßmutter Maria Zistl war im Jahr 1929 die Fischerbraut, als die Tutzinger das Historienspektakel zum ersten Mal aufführten. Hier erinnern wir uns an diese Geschichte: Maria Zistl - die erste Tutzinger Fischerbraut 1929

Alles, was am Freitag geschehen ist

22.24 Uhr: Die Bananafishbones haben das Festzelt gerockt: Hier haben wir die Bilder. 

Tutzinger Festwoche: Konzert der Bananafishbones

20.30 Uhr: Die Bananafishbones rocken das Festzelt, in dem 900 Menschen Platz finden. Und das Zelt ist wirklich sehr gut gefüllt. Eine Bildergalerie findet ihr demnächst auf unserer Homepage.

18 Uhr: Der Einlass für das Bananafishbones-Konzert beginnt in wenigen Minuten. 

16.30 Uhr: Die Organisation und Durchführung von Festwoche und Fischerhochzeit ist teuer. Auch wenn kein Eintritt verlangt wird, hoffen die Gemeinde und der Förderverein, dass möglichst viele Besucher ein Festzeichen und eine Festschrift kaufen. Beides zusammen kostet fünf Euro, einzeln werden drei Euro fällig. Ganz nebenbei sieht das Festzeichen schmuck aus und die Festschrift ist wirklich spannend und unterhaltsam. Also: Schnell einkaufen!

15 Uhr: Gute Nachrichten: Für das Bürgerfest am Dienstagabend im Festzelt konnte noch eine Band gefunden werden. Nachdem die SPD kurzfristig abgesagt hatte, weil Kanzlerkandidat Martin Schulz keine Zeit für die Tutzinger hat, war lange unklar, was an diesem Abend passieren soll. Nun ist klar: Bei verbilligten Speisen und Getränken wollen die Lokalmatadoren „Lazar Ginger Bad Boys“ das Festzelt rocken.

14.30 Uhr: Für alle, die sich vorbereiten wollen: Unsere Grafik zeigt die wichtigsten Plätze in Tutzing am kommenden Wochenende. Bitte auf das Bild klicken, um die komplette Grafik zu sehen!

So finden Sie sich leichter in Tutzing zurecht - die wichtigsten Veranstaltungsorte und Parkplätze.

13.20 Uhr: Es gibt nur zwei Veranstaltungen im Rahmen der Festwoche, für die Eintritt verlangt wird: die Bananafishbones heute Abend und das Festmahl bei der Fischerhochzeit am Sonntagmittag im Festzelt. Wobei heuer erstmals die Gelegenheit besteht, überhaupt am Festmahl teilzunehmen. Ansonsten fand dieser Teil der Fischerhochzeit im kleinen Rahmen statt. Wer allerdings nicht zur eigentlichen Hochzeitsgesellschaft gehört, der darf nur schauen, aber nicht schlemmen. 

11.59 Uhr: Die Feierbiester schlummern noch, während in Tutzing bereits die Vorbereitungen für den heutigen Abend laufen. 18 Uhr öffnet das Festzelt, 20.30 Uhr sollen die Bananafishbones aus dem Nachbarlandkreis Bad Tölz/Wolfratshausen auf der Bühne stehen. Ein paar Restkarten sind mit viel Glück noch an der Abendkasse zu ergattern.

Tutzinger Fischerhochzeit: Das war der erste Tag

22.54 Uhr: Der erste Tag ist schon fast vorbei: Die Festwoche zum 1275. Geburtstag von Tutzing wurde eröffnet. Beim Anzapfen im Festzelt ist alles gut gelaufen

Tutzinger Fischerhochzeit: Der erste Tag

19.10 Uhr: Altbürgermeister Peter Lederer hat mit wenigen kräftigen Schlägen das erste Bierfass angezapft. Die Festwoche ist offiziell eröffnet.

18.10 Uhr: Auch bei einem großen Fest gilt es, die kleinen Details im Blick zu behalten. Die Gemeindeverwaltung teilt gerade mit: „Es wird darauf hingewiesen, dass am Festsonntag für Kunden der Bäckereien keine Möglichkeit der direkten Zufahrt zu den Bäckereien möglich ist. Bitte zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen.“

18 Uhr: Weil bei der Veranstaltung allein am Sonntag bis zu 10.000 Besucher erwartet werden, ließ die Gemeinde ein Sicherheitskonzept erarbeiten.

Tutzinger Fischerhochzeit und 1275. Jahrestag der Gemeinde

Nur alle fünf Jahre wird in Tutzing die traditionelle Fischerhochzeit gefeiert. Heuer ist es wieder soweit. Mehr als zehntausend Besucher werden allein am Sonntag erwartet. Alles, was Sie über die Fischerhochzeit wissen müssen, finden Sie hier. Parallel dazu wird auch der 1275. Jahrestag der urkundlichen Ersterwähnung gefeiert. Aus diesem Anlass findet eine ganze Festwoche voller unterschiedlicher Veranstaltungen statt.

Ab Samstagmittag ist die Hauptstraße in Tutzing, am Sonntag der gesamte Ort für den Verkehr gesperrt (eine genaue Aufstellung über alle Straßensperrungen und Parkmöglichkeiten finden Sie hier). Besucher sollten nach Möglichkeit mit der S-Bahn oder der Regionalbahn anreisen. 

Im Rahmen der Festwoche werden nicht nur verschiedene Konzerte stattfinden, sondern auch zahlreiche prominente Bundespolitiker im Festzelt sprechen.

Tutzinger Fischerhochzeit: Das ist das Programm 

Samstag, 1. Juli

8 Uhr

Hochzeitslader zieht durch das Ortszentrum

18.30 Uhr

Polterabend beim Gröberhof

19.30 Uhr

Tanz im Festzelt beim Rathaus

23 Uhr

Auftritt des Nachtwächters

Sonntag, 2. Juli

6 Uhr

Böllerschießen bei der evangelischen Kirche

8.30 Uhr

Empfang der Hochzeitsgäste vor dem „Gröberhof“, danach Zug zum Dampfersteg zum Empfang der Braut

10.30 Uhr

Gottesdienst in der St. Josephskirche, danach Zug zum Schloss

11.45 Uhr

Trauungszeremonie im Schloss, Zug zum Festzelt am Rathaus

15.15 Uhr

Festzug durch den Ort

16.15 Uhr

Tänze im Festzelt und vor dem Guggerhof

17.30 Uhr

Brautverziehen

19 Uhr

Abdanken vor dem Festzelt (Ende gegen 24 Uhr)

Das ausführliche Programm finden Sie auf der offiziellen Seite der Gemeinde Tutzing.

Tutzinger Fischerhocheit: Worum geht es eigentlich?

Worum geht es eigentlich bei der Fischerhochzeit? Es ist die Zeit der napoleonischen Kriege. Auch der Tutzinger Fischersohn Michael Gröber muss nach Russland – obwohl er eigentlich als Hoffischer auf dem Starnberger See von der Wehrpflicht freigestellt ist. 

Damit nicht genug: Michael schafft es nicht mehr rechtzeitig, seine Angebetete Veronika Bierbichler vom Ostufer des Sees von seiner Liebe zu überzeugen. Das Drama nimmt seinen Lauf, als Michael aus Russland nicht mehr heimkehrt. Veronika entdeckt nun doch ihre Liebe zu dem Tutzinger Burschen und trauert jahrelang. Es ist aber nie zu spät für die Liebe: Nach Jahren kehrt Michael zurück und kann 1812 seine Braut heimführen. 

Dieses Drama mit Happy End ist zugegebenermaßen ausgedacht. Der Tutzinger Heimatpfleger Josefranz Drummer inszenierte das Schauspiel, das durchaus so hätte in echt stattfinden können, bei der ersten Tutzinger Fischerhochzeit 1929. Die Freude war so groß, dass es die Tutzinger 1935 nochmals aufführten. 1975 belebte der örtliche Trachtenverein, die Tutzinger Gilde, das Spektakel. Seitdem gibt es so gut wie alle fünf Jahre eine Fischerhochzeit, die der ganze Ort feiert. Heuer zum zwölften Mal.

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