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Rettungshunde waren ebenfalls im Einsatz. 

Polizei

Glückliches Ende einer Vermisstensuche

Ein dementer 62-Jähriger aus München wird zwischen Garatshausen und Feldafing vom Auto angefahren und flüchtet anschließend aus dem Krankenhaus in Tutzing.

Feldafing - Großeinsatz der Retter: Ein dementer 62-Jähriger aus München wurde in der Nacht zum Dienstag mit großem Aufwand gesucht, nachdem er am Montag gegen 21.35 Uhr aus seinem Zimmer im Krankenhaus in Tutzing spurlos verschwunden war. Dorthin war er eingeliefert worden, nachdem er zwischen Garatshausen und Feldafing in einen Unfall verwickelt worden war. Gegen 17.20 Uhr war der Mann auf der rechten Fahrspur der Staatsstraße in Richtung Feldafing gelaufen, obwohl auf der anderen Fahrbahnseite ein Fuß- und Radweg verläuft. 

Eine 46-jährige Frau aus Bernried fuhr mit ihrem Pkw in die gleiche Richtung, berichtet die Polizei am Dienstagvormittag. Als sie an dem Mann vorbeifuhr, touchierte sie ihn, vermutlich mit dem rechten Außenspiegel. Nachdem die 46-jährige angehalten hatte, lief der 62-jährige ohne eine Reaktion oder etwas zu sagen zügig in Richtung Feldafing weiter. Auf Höhe der Bundeswehrkaserne konnte er dann angehalten werden. Der Mann war apathisch, sprach kein Wort und schien verwirrt zu sein. Zur Abklärung des Gesundheitszustandes wurde der Mann ins Tutzinger Krankenhaus verbracht. Dort wurde festgestellt, dass er bei dem Unfall nicht verletzt worden war. Er wurde jedoch zur Beobachtung im Krankenhaus aufgenommen.

Um 21.35 Uhr wurde vom Krankenhaus mitgeteilt, dass der 62-jährige aus dem Krankenzimmer verschwunden ist. Er war zu diesem Zeitpunkt nur mit einer Jeans und dem Krankenhaushemd bekleidet. Das führte zu einer großangelegten Suchaktion am Westufer des Starnberger Sees. Doch selbst die eingesetzten Suchhunde der Johanniter aus Dachau konnten nicht weiter helfen, weshalb dann die Suche gegen 5.30 Uhr zunächst eingestellt und erst am nächsten Morgen fortgesetzt wurde.

Gegen 11 Uhr konnte die Polizeiinspektion Starnberg schließlich Entwarnung geben. Eine Streife der Polizei Penzberg griff den Vermissten zwischen Bernried und Tutzing wohlbehalten auf. Zuvor hatte ihn ein Autofahrer an der Landkreisgrenze entdeckt und die Polizei informiert. Der Vermisste wurde ins Tutzinger Krankenhaus zurückgebracht. Sein Sohn holte den Mann wenig später laut Polizei ab und brachte ihn nach Hause

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