Sri Lanka: Islamischer Staat reklamiert Terror für sich - zwei Täter nun bekannt

Sri Lanka: Islamischer Staat reklamiert Terror für sich - zwei Täter nun bekannt
+
Claus Piesch war 15 Jahre Mitglied der Tutzinger CSU.

Nach Bürgermeisterwahl

„Persönlich verärgert“: CSU-Vize tritt aus

Tutzings CSU-Vize Claus Piesch hat seinen Austritt aus der Partei erklärt. Der 48 Jahre alte Berufssoldat zog damit vor allem die Konsequenzen aus seiner parteiinternen Behandlung im Vorfeld der Bürgermeisterwahl.

Tutzing –  Piesch war seit 2003 Mitglied des Tutzinger Ortsverbands der CSU gewesen, 2006 in den Vorstand aufgerückt und zuletzt einer von drei stellvertretenden Vorsitzenden.

Zu den Gründen seines Austritts sagte Piesch: „Meine persönliche Verärgerung kommt daher, dass ich bei der Kandidatensuche für das Bürgermeisteramt in Tutzing 2014 noch ganz leise, bei der erneuten Suche 2017 dann deutlich mein Interesse angemeldet hatte – schließlich standen die Interessenten nicht Schlange. Und ich habe meine Kandidatur parteiintern offiziell angekündigt.“

Der Ortsvorstand sei darüber auch entsprechend angetan gewesen, seine eigene Freude sei aber nur von kurzer Dauer gewesen, so Piesch: „Nämlich so lange, bis mir vom Vorsitzenden Thomas Parstorfer stolz mitgeteilt wurde, dass noch ein weiterer Kandidat gefunden worden sei. Dieser (Florian Schotter, Anm. d. Red.) ist auch gleich in die CSU eingetreten.“ Piesch unterlag in der Aufstellungsversammlung mit 14:26 Stimmen gegen Schotter, der wiederum in der Bürgermeisterwahl gegen Marlene Greinwald von den Freien Wählern den Kürzeren zog.

Piesch betont, dass er sich „über eine Niederlage in einem internen fairen Entscheid vielleicht nur ein bis zwei Wochen geärgert“ hätte. Er vermisst aber die Neutralität bis zur Aufstellungsversammlung. „Wie das insgesamt betrachtet gelaufen ist, hielt sich meine Verdrossenheit lange.“ Aus Fairness gegenüber Schotter habe er bis jetzt mit dem Austritt gewartet. Den Ortsvorstand sieht er kritisch: „Leider wenig ortspolitisch gestalterisch, mehr ein Organisationsgremium.“

Ortsvorsitzender Parstorfer sagte dem Starnberger Merkur, dass es in der Vorstandssitzung am Dienstag „lange Gesichter“ gegeben habe. „Mir tut’s leid, weil wir zehn Jahre recht gut zusammengearbeitet haben.“ Pieschs Rückzug sei ein Verlust für die Tutzinger CSU, den keiner gewollt habe. „Man muss andererseits aber schon von Beleidigtsein reden, wenn einer gleich ganz austritt“, sagte Parstorfer. „Die Qualifkation für den Gemeinderat war beim Claus allerdings auch nicht höher als bei Florian Schotter. Und wenn einer unbedingt gehen will, kann man ihn wohl nicht aufhalten.“ 

Thomas Lochte

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Thai-König an Zugspitze gesichtet - sein Outfit überrascht
Thailands König Maha Vajiralongkorn ist immer wieder in Bayern unterwegs. Jetzt wurde er an der Zugspitze gesichtet - in einem gewagtem Outfit.
Thai-König an Zugspitze gesichtet - sein Outfit überrascht
Leben und lernen in der Partnerstadt
Gabriel Auvert von den Sapeurs Pompiers Dinard ist zu Gast in Starnberg - und bei der Berufsfeuerwehr in München im Einsatz.
Leben und lernen in der Partnerstadt
Kühlmittel tritt aus: Bankgebäude geräumt und gesperrt
Wegen eines Lecks in einer Kühlmittelleitung musste die Starnberger Kreissparkasse am Dienstagvormittag geräumt und gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Kühlmittel tritt aus: Bankgebäude geräumt und gesperrt
Hortkinder freuen sich auf neue Bleibe
Lichte, hohe Räume, moderne Küchen, Fotovoltaik auf dem Dach und dann noch Seeblick, jedenfalls im Winter: Der neue Hort in Hechendorf, die Villa Regenbogen,  ist so gut …
Hortkinder freuen sich auf neue Bleibe

Kommentare