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Die Brüder Thomas Gottschalk und Christoph Gottschalk. 

Wunderbare Lage mit Blick auf See

Gottschalk-Haus in Tutzing sorgt für Gesprächsstoff

Tutzing - Wunderbare Lage, traumhaft gebaut: Bauherr Christoph Gottschalk, Bruder von Thomas, erhält viel Lob für sein Haus in Tutzing. Und es sorgt aus mehreren Gründen für Gesprächsstoff.

Diese Lage ist nicht schlecht, und der Name ist irgendwie bezeichnend. Am Höhenberg in Tutzing ist ein Haus errichtet worden, das in der Gemeinde gleich aus mehreren Gründen für Gesprächsstoff sorgt. 

Einer davon ist der Bauherr: Christoph Gottschalk (62) steht als solcher auf der Bautafel. Wetten, dass auch Thomas Gottschalk (66) dabei mitmischt, sind nicht wenige Tutzinger geneigt zu behaupten. Der bekannte Radio- und Fernsehmoderator hat sich ja immer wieder mal mit seinem jüngeren Bruder Christoph zu Projekten zusammengetan, von der RTL-Fernsehsendung „Gottschalk Late Night“ über das Unternehmen „Dolce Media“, das mit der Vermarktung der ZDF-Show „Wetten, dass..?“ einiges Aufsehen erregt hat, bis zu einer Werbekampagne für die Deutsche Post. Diverse Partnerschaften haben die Gottschalk-Brüder wieder beendet, aber einer Zusammenarbeit am Starnberger See muss das wohl nicht unbedingt im Wege stehen. 

„Träume werden Wirklichkeit...“, steht auf einem an der Einfahrt angebrachten Plakat des Unternehmens Anton Leitner GmbH aus dem Tutzinger Ortsteil Diemendorf, das das Gebäude bayerisch, mit Holzvertäfelung und Satteldach errichtet hat. Viele Bürger halten es für sehr gelungen, vielleicht gerade als Gegenpol zum so oft bevorzugten würfelförmigen Bauhausstil mit Flachdach, der sich auch in Tutzing ausbreitet. 

Gottschalk-Brüder lassen sich keine konkreten Angaben zu den Plänen am Starnberger See entlocken

„Es ist genau im alten Stil neu gebaut worden“, lobt zum Beispiel Björn Thies, der unweit entfernt eine Heizungs- und Sanitärfirma betreibt. Im Vorgängergebäude hatte die langjährige Gemeinderätin Renate Lietke gewohnt. Auch die Geschwindigkeit hat Thies überrascht: „Es ging rasant schnell.“ 

Erst im Frühjahr sei begonnen worden. Ein paar Handwerker sind noch mit restlichen Arbeiten beschäftigt, aber mittlerweile steht das Gebäude in ganzer Pracht auf der Tutzinger Höhe – mit grandiosem, unverbaubarem Blick auf den See und die Berge. Konkrete Angaben über die Pläne am Starnberger See lassen sich die Gottschalk-Brüder bisher nicht entlocken.

Christoph Gottschalk hat sich auf Anfrage unserer Zeitung nicht gemeldet, Thomas Gottschalk hat seine Mitwirkung an dem Bau am Höhenberg immerhin nicht ausdrücklich dementiert. Er nehme dazu keine Stellung, lässt er über seine Assistentin Gaby Helgemeir ausrichten. Dass er den Landkreis Starnberg mag, ist sowieso kein Geheimnis. Und seinem Bruder Christoph ist Inning ans Herz gewachsen. Er gibt die Ammersee-Gemeinde auf der Bautafel als seine Adresse an.

Lorenz Goslich

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