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Arbeiter verlegen in der Rheinlandstrraße gerade das Pflaster für den Geh- und Radweg. Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, sollen die 5500 Fahrzeuge, die hier täglich durchfahren, langsam unterwegs sein als vorher.

Starnberger Verkehr

Rheinlandstraße auf der Zielgeraden

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Starnberg - Lang wird es nicht mehr dauern: Ende des Monats sollen die Bauarbeiten im östlichen Teil der Rheinlandstraße beendet sein.

Derzeit sind Arbeiter damit beschäftigt, den auf vier Meter deutlich verbreiterten Gehweg zu pflastern. Münchner Gehwegplatten und kleine Granitsteine werden dabei verwendet. Kommende Woche soll – wenn es die Witterung zulässt – der Asphalt auf die Fahrbahn aufgetragen werden. Die Straße ist nach Abschluss der Bauarbeiten übrigens nur noch 3,60 Meter breit. Radfahrer dürfen auch deshalb den breiteren Gehweg benutzen – und das in beide Richtungen.

Vor dem Eingang zum Gymnasium mit seinen rund 1100 Schülern wird das Asphaltband von einem Pflaster unterbrochen – ein deutlicher Hinweis für die Autofahrer, dort besonders vorsichtig zu sein. John freut sich: „Die Rheinlandstraße kann künftig nicht mehr als Hochgeschwindigkeitsstraße wahrgenommen werden“, sagt sie. „Verkehrssicherheit steht über allem.“ Darüber hinaus sei die Barrierefreiheit gesichert. So ist der Übergang an der Einmündung von Leutstettener Straße/Münchner Straße künftig für Rollstuhlfahrer genauso möglich wie für sehbehinderte und blinde Menschen. Für die Arbeiten hat die Stadt bislang 300 000 Euro an Abschlagszahlungen getätigt.

Wie es auf der westlichen Seite der Rheinlandstraße zwischen Feuerwehr und Post weitergeht, steht noch nicht fest. Dort verlegt die Münchner Firma Walter Ehmann derzeit eine neue Stromleitung. Im ersten Halbjahr 2017 will die Verwaltung nach Aussagen Johns ihre Planung für die Umgestaltung dieses Bereichs den städtischen Gremien vorlegen. Sollte auch dort die Umgestaltung klappen, wäre eine durchgehende Radverbindung vom S-Bahnhof Nord bis zum Maisinger Bach geschaffen.

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