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Die Gaudi gibt’s schon vor dem Spektakel: Unterbrunner Kinder und die Seifenkistenrennen-Organisatoren und -Teilnehmer Andreas Heb, Hermann Geiger und Alexandra Heb (v.l.).

4. Unterbrunner Seifenkistenrennen

Tortenfee gegen Feuerwehr-Rakete

Schneller, schöner, bunter – wer gewinnt das Unterbrunner Seifenkistenrennen? Ein Besuch bei den möglichen Favoriten, die alle fleißig werkeln, kleben, bemalen. Am Samstag, 20. Mai, um 11 Uhr wird der Gewinner ermittelt.

Unterbrunn – Endlich Sonne, endlich trockene Straßen: An der abschüssigen, kurvigen Rennstrecke Am Rain präsentieren Unterbrunner am Samstag ihre schnittigen Seifenkisten, alle Marke Eigenbau. Die Vorbereitungen fürs vierte Gaudi-Rennen der Unterbrunner Jugendfeuerwehr laufen auf Hochtouren. Insgesamt starten am Samstag, 20. Mai, um 11 Uhr 32 Rennpiloten, und zwar sicherheitshalber und ausnahmslos mit Helm.

Mit dem vierten Gaudi-Spektakel haben sich die Unterbrunner Hermann Geiger und Andreas Heb einen Jugendtraum erfüllt: Wie in den Vorjahren startet das Seifenkisten-Rennen wieder Am Rain. Vom Garten der Familie Heb geht es auf 700 Metern zackig den Hang hinunter in die beiden 90-Grad-Kurven. „Zwölf Kinder sind schon gemeldet“, sagt Andreas Heb, Entwicklungs-Ingenieur bei BMW. Für die Jüngsten ab sieben Jahren seien nur noch vier Plätze frei. Beim Erwachsenen-Team gibt es noch drei freie Plätze.

Unterbrunner Feuerwehrjugend mit rot-schwarzem Kettcar

Alexander Heb (7) geht mit einem rasanten Go-Kart in den Racing-Farben von BMW an den Start. Johanna Heb (12) bastelt mit ihrem Vater noch an ihrer Kiste: Beim letzten Rennen vor zwei Jahren hatte das kreative Mädchen mit ihrem grünen Flitzer „Natürlich Schnell“ den Schönheitspreis abgeräumt. Heuer funktioniert die Hobbykonditorin ihr Gefährt zur „Tortenfee“ um – mit bunten Smarties und Schokoriegeln. „Ich hoffe, dass ich wieder den Preis für die originellste Kiste gewinne“, sagt Johanna.

Ihre Mama Alexandra Heb sägt und schraubt unterdessen mit Erzieherin Rebecca Möcks und Kindern vom Team „Teufelsrettung“ in einer Garage an der „Feuerwehr-Rakete“. Die beiden Gruppen der Unterbrunner Feuerwehrjugend gehen mit einem umgebauten rot-schwarzen Kettcar an den Start.

„Ich will den Pokal mit Augustiner-Bier gewinnen“

Hermann Geiger möchte es heuer wissen: „Ich will den Pokal mit Augustiner-Bier gewinnen.“ Seinen schon legendären weißen Renner „HG Nr. 1“ hat der 61-Jährige zum Fototermin eigens auf den Hänger geladen. Um seine Chancen im K.o.-System gegen seinen Schwiegersohn Robert Ruschig zu verbessern, hat Geiger in seinen Flitzer eine neue Lenkung eingebaut. „Sie stammt von einem Flugzeug um 1940“, erzählt der Unterbrunner Sammler.

350 Strohballen, gespendet von Lorenz Wastian, und 200 ausrangierte Matratzen der Asklepios-Klinik sichern die Rennstrecke mit den zwei knackigen Kurven. Das Gasthaus Högner sorgt für die Bewirtung der Zuschauer. Das Startgeld geht als Spende an die Lebenshilfe. Anmeldung unter www.unterbrunner-seifenkistenrennen.de. Bei Regen verschiebt sich die Gaudi auf Sonntag, 21. Mai.

Von Christine Cless-Wesle

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