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Unverschämtes Glück für die Stadt am See

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Starnberg - Die Stadt braucht einen Beirat für Baukultur - das empfahl Prof. Michael Braum von der Bundesstiftung Baukultur beim Bürgerfourm zu Stadtgestalt und Architektur am Donnerstagabend in Starnberg. Und noch mehr.

Ein Experte ersten Ranges ist er, und er kennt viele Städte wie Starnberg: Prof. Michael Braum. "Die Stadt sieht nicht mehr so aus, wie sie meint zu sein", sagte er vielsagend beim Bürgerforum und spielte damit auf den heutigen Zustand im Vergleich zur früheren Villen-Stadt an. Die Seepromenade sehe aus wie in Brandenburg, dabei habe Starnberg "unverschämtes Glück" mit seiner Lage und der Landschaft. "Sie können sich hier aufführen, wie sie wollen - Sie haben immer die Berge", erklärte er den zahlreichen Zuhörern im Landratsamt.

Eine Stadt lebe vor allen von ihren Freiräumen, also den Plätzen, weil dort Baukultur erlebt werde. Baukultur habe etwas mit Werten zu tun, aber auch mit regionaler Identität. Auch dabei sieht der Professor Nachholbedarf in Starnberg. Deswegen empfahl er einen Beirat für Baukultur, der ausschließlich aus externen Experten bestehen sollte. "Die dürfen hier nicht leben und auch nicht arbeiten."

Einen ähnlichen Vorschlag hatte auch der Arbeitskreis Bauen des STAgenda vorbereitet. In Arbeitsgruppen diskutierten Bürger und Experten Themen wie Gewerbe- und Wohnarchitektur oder Freiräume in der Stadt.

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