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Der Vorstand des Starnberger VdK und die Geehrten: Emilie Kaiser (25 Jahre), Johann Friedinger (30 Jahre), Anette Lichtenberg (25 Jahre), Heinrich und Barbara Frey (jeweils 30 Jahre), der stellvertretende Vorsitzende Horst Lutze und Vorsitzender Reinhard Dirr (v.l.). 

VdK Starnberg

Die starke Stimme für sozial Schwache

Mit 1200 zahlenden Mitgliedern gehört der VdK Starnberg zu den größten Vereinen der Kreisstadt – und der Zuwachs ist ungebrochen. „Wir werden jedes Jahr etwa 30 bis 40 Mitglieder mehr“, sagt Vorsitzender Reinhard Dirr.

Starnberg –Beleg dafür, dass in Starnberg der Bedarf nach Beratung und Unterstützung von sozial Schwachen steigt. Genau das hat sich der VdK auf die Fahnen geschrieben. Jeden Tag bietet er in seiner Geschäftsstelle in der Leutstettener Straße 28 seine Beratung an. Informationen hierzu gibt es unter Telefon (0 81 51) 1 25 69.

Wie geht es weiter mit der Rentenpolitik? Was wird aus der sozialen Sicherung? Welche Antworten hat die Politik auf die steigenden Herausforderungen bei der Pflege? Das sind Fragen, mit denen sich der Ortsverband in den Bundestagswahlkampf einmischen will. „Wir werden die Kandidaten einladen und befragen“, sagt Dirr, der in der Jahreshauptversammlung des VdK am Samstag im Amt bestätigt wurde – zusammen mit seinem Stellvertreter Horst Lutze und Schriftführer Andreas Konow, der zudem den Posten des Kassiers von Ingrid Müller übernimmt.

Wohnen im Rentenalter

Ein weiteres Thema, das der Ortsverband in Angriff nehmen möchte, ist das Wohnen im Rentenalter. „Viele Rentner in Starnberg geben mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete aus“, erklärt Dirr im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. Der VdK möchte Genossenschaften beim Bau von altersgerechten und barrierefreien Wohnungen unterstützen. Auch inklusives Wohnen soll gefördert werden: In solchen WGs leben Menschen, die Unterstützung brauchen, zusammen mit Menschen, die ihnen in Notsituationen helfen können, aber keine ausgebildeten Pflegekräfte sind. Das kann vor allem für Senioren und Personen mit Behinderungen interessant sein. Da wünscht sich der VdK, dass sich der Stadtrat mehr mit dem Thema auseinandersetzt.

Auch die Fahrpläne des ÖPNV sollten nach Meinung Dirrs überarbeitet werden. „Nach Starnberg kommen die Menschen schnell mit dem Bus, aber wenn sie zurück in ihren Ort wollen, brauchen sie oftmals eine Stunde.“ Das Problem seien die Fahrwege, die zum Beispiel über Leutstetten führen und so für viele Passagiere einen großen Umweg bedeuteten. Lösungen erhofft er sich in Gesprächen mit Stadt, Landratsamt und MVV.

Stammtisch und Tagesfahrten

Neben seiner täglichen Beratung bietet der Starnberger VdK auch eine Reihe von Veranstaltungen an. Jeden dritten Dienstag im Monat treffen sich die Mitglieder zum Stammtisch im Hotel Bayerischer Hof (Beginn: jeweils 14 Uhr). Auch die beiden Tagesfahrten im Sommer und Winter werden wieder stattfinden.

Unter den 1200 Mitgliedern sind auch viele treue. Gleich 20 von ihnen wurden in der Jahreshauptversammlung geehrt. Seit 25 Jahren dabei sind Anette Lichtenberg, Doris Kohlhund, Emilie Kaiser, Franz Reitinger, Hans-Joachim Bull, Klaus Michel, Rolf Michel, Hildegard Neumann, Horst Arbesmeier, Josefine Gerstetter, Manfred Fink, Robert Haenle und Sieglinde Meier. Seit 30 Jahren im VdK sind Altlandrat Heinrich Frey und seine Frau Barbara, Hans Stadler, Johann Friedinger und Udo Funk. Manfred Simon kann auf 40 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken, Paula Gabriel sogar auf ein halbes Jahrhundert.

Carlos Pohle Vazquez

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