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Mehr als 50 Rettungskräfte waren am Montag bei der Taucherbergung im Einsatz.

Rettungsaktion

Verunglücktem Taucher geht es besser

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Den beiden Tauchern, die nach einem Notaufstieg in die Klinik kamen, geht es besser - die Kreiswasserwacht warnt aber.

Allmannshausen – Den beiden Tauchern, die am Montag nach einem Notaufstieg im Starnberger See in die Unfallklinik in Murnau gebracht wurden geht es mittlerweile wieder besser. Wie die Polizeiinspektion Starnberg am Dienstag auf Anfrage des Starnberger Merkur mitteilte, sei der Taucher, der sogar mit dem Hubschrauber abtransportiert worden war, zwischenzeitlich von der Intensiv- wieder auf die Normalstation verlegt worden.

Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte gefordert

Derweil warnt der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst der Kreiswasserwacht Starnberg, Robert Lettenbauer, noch einmal eindringlich vor unbedarften Tauchgängen an dieser gefährlichen Stelle unweit der Seeburg: „Viele Sporttaucher unterschätzen die Tauchstelle und wiegen sich in vermeintlicher Sicherheit, da diese in einem bayerischen See liegt. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass dies eine Tauchstelle mit hohem Gefahrenpotential ist, obwohl im vermeintlich ruhigen Starnberger See gelegen.“

Die Retter waren am Montag mit einem Großaufgebot im Einsatz gewesen, berichtet Lettenbauer von der Wasserwacht Tutzing weiter, Insgesamt waren drei Rettungshubschrauber, drei Rettungswagen, vier Notärzte und vier Motorrettungsboote, Rettungstaucher, die Einsatzleiter Landrettungsdienst und Wasserrettungsdienst sowie die Polizei alarmiert worden. Insgesamt waren also rund 50 Einsatzkräfte der Wasserwacht, DLRG, Polizei, BRK Landrettungskräfte, ADAC Flugrettungsdienst und Feuerwehr am Einsatz beteiligt, der wohl ein glückliches Ende finden wird.

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