Polens Präsident legt Veto gegen Justizreform ein

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Verwaltung geht auf Zonensuche

Seefeld - Mehr als 500 Seefelder haben die Liste für Tempo-30-Zonen in Seefeld bereits unterschrieben. Nun will die Verwaltung prüfen, wo die Zonen eingerichtet werden können.

Auch aus diesem Grund stand die fraktionsübergreifende Initiative am Dienstagabend auf der Tagesordnung des Seefelder Gemeinderats. Eine europaweite Initiative fordert inzwischen grundsätzlich Tempo 30 in Ortschaften, Tempo 50 würde dann extra ausgewiesen werden müssen. In Seefeld geht es erstmal nur um Zonen, die auch noch gefunden werden wollen. Johanna Senft (Bürgerverein) schlug vor, mittels Ortsbegehung vernünftig zu prüfen, wo das Tempolimit Sinn macht und rechtlich möglich ist. Einige Zonen, vornehmlich in Wohngebieten, sind bereits ausgewiesen. Dazu kommt eine Tempo-30-Beschilderung auf einigen Gemeindestraßen. Die Einführung von Zonen würde allein schon den Schilderwald ausdünnen. „Die Schilder müssen ja praktisch an jeder Zufahrt stehen“, erklärte Bauamtschefin Imke Friedrich. Im Vordergrund steht jedoch der Sicherheitsgedanke: Nach Ausführungen der Universität Duisburg geht die Anzahl der bei Unfällen getöteten und schwerverletzten Personen in Tempo-30-Zonen um bis zu 70 Prozent zurück. Der Aufprall bei Tempo 50 entspricht einer Fallhöhe aus zehn Metern, bei Tempo 30 sind es 3,50 Meter. Insgesamt reduziert sich die Anzahl der Unfälle um bis zu 40 Prozent. Abgesehen davon, so die Wissenschaftler, erhöhe sich die Fahrzeit nur unwesentlich: Auf einer Strecke von 500 Metern liege der Zeitverlust bei maximal zehn Sekunden. Ortschaften haben im Durchschnitt eine Länge von fünf Kilometern, ergo geht es um zwei Minuten.

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