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Wechselt zum Deutschen Rekordmeister Friedrichshafen: Daniel Malescha

Volleyball

Malescha wechselt an den Bodensee

Herrsching – Volleyball-Bundesligist TSV Herrsching verliert seinen Jung-Nationalspieler an den Deutschen Rekordmeister Friedrichshafen.

In den vergangenen Wochen hatte es sich bereits angedeutet, gestern nun kam die Vollzugsmeldung: Daniel Malescha wechselt vom kleinen Volleyball-Bundesligisten TSV Herrsching zum Deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen. Dort will der 22-Jährige seinen nächsten Karriereschritt machen.

Vor zwei Jahren kam Malescha von der VSG Coburg an den Ammersee, jetzt zieht’s ihn an den Bodensee. „Die Zeit in Herrsching war unglaublich schön. Was ich hier alles in den letzten beiden Jahren erleben durfte, ist unfassbar. Dafür kann ich mich nur von ganzem Herzen bei allen Beteiligten, den Fans, dem Verein und natürlich auch dem Team bedanken“, sagte Malescha, der derzeit mit der deutschen Nationalmannschaft unterwegs ist.

Die Entscheidung sei ihm sehr schwer gefallen, versichert der gebürtige Münchner, daher zog sich das Ganze auch so lange hin. „Das ist eine große Chance, aber eben auch ein großer Schritt für mich, der vieles verändern wird. Am Ende will ich das jetzt aber einfach ausprobieren, meine Grenzen ausloten und die Chance für meine Laufbahn als Volleyballer ergreifen.“

Coach Max Hauser kann Maleschas Beweggründe verstehen. „Er muss diesen Schritt machen. Als junger Kerl bekommst du nicht alle Tage ein Angebot aus Friedrichshafen.“ Dass mit Malescha, in der abgelaufenen Saison drittbester Scorer in der 1. Bundesliga, ein Spieler aus Herrsching nach Friedrichshafen wechselt, sieht Teammanager Fritz Frömming als Auszeichnung. „Das zeigt, dass wir hier vieles richtig machen.“ Die Türen für eine Rückkehr stehen, so Frömming, jedenfalls offen. „Wir wünschen ihm ganz viel Erfolg und Glück, und für den Fall, dass er irgendwann mal wieder in die Heimat will, weiß er, dass unsere Türen immer für ihn offen stehen werden.“

Da alle Parteien immer mit offenen Karten gespielt haben, konnten sich die Verantwortlichen bereits nach einer Alternative auf der Diagonalangreifer-Position umschauen. „Wie immer eine, die sportlich wie menschlich zu uns passt“, so Hauser. Der Neue soll noch diese Woche vorgestellt werden. Dirk Schiffner

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