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Nach Unfall mit Benno Fürmann: 35-Jähriger noch immer auf Intensivstation

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Ein 35-Jähriger ist bei dem Unfall schwer verletzt worden. © Römmler

Wangen - Der 35-jährige Wangener, der am 11. November mit dem Mercedes eines Filmteams zusammengestoßen war, kämpft auf der Intensivstation der Klinik Großhadern immer noch gegen schwerste Verletzungen.

Als er am Nachmittag des 11. November ins Auto stieg, wollte er zur Arbeit nach München fahren. Die Buchhaltung einer Rechtsanwaltskanzlei ist sein Zuständigkeitsbereich. Der 35-jährige Wangener kam jedoch nur wenige Kilometer weit, denn auf der Olympiastraße am Autobahnrastplatz Oberdill nahm ihm ein Filmteam die Vorfahrt, der Mann aus dem Landkreis Starnberg musste mit seinem Fiat Tipo ausweichen. Der Pkw krachte gegen einen Baum, der Fahrer zog sich dabei schwerste Verletzungen zu.

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Am Steuer des Mercedes, der für Dreharbeiten der ARD-Komödie „Weniger ist mehr“ unterwegs war, saß Benno Fürmann. Der 39-jährige Schauspieler war am Sonntagabend als Major Thomsen im Tatort zu sehen, hat seine Schuld eingeräumt und kümmert sich um den Schwerverletzten. „Er ruft täglich bei uns an und fragt, wie es unserem Sohn geht“, sagt Anton P.. Der 70-jährige Vater des Verunglückten war erst am Sonntag wieder zu Besuch bei seinem Sohn. „Es gibt Fortschritte, aber wir sind noch nicht ganz über dem Berg. Das braucht einfach Zeit.“ Florian P. erlitt bei dem Aufprall mehrere Brüche im rechten Bein, eine Gehirnblutung sowie einen Bruch im Brustwirbelbereich. Nachdem Fürmann den Wangener noch am Unfallort erstversorgt hatte, kämpften die Ärzte im Klinikum Großhadern um das Leben des Mannes. „Seit Mitte letzter Woche ist er nicht mehr im künstlichen Koma und ansprechbar“, erzählt Papa Anton, der betont, dass sein Sohn einen starken Willen hat.

Bilder vom Unfall bei Oberdill

Derzeit liegt Florian P. noch auf der Intensivstation, sollte am Montag erneut operiert werden, da ihn eine Infektion zusätzlich bedrohte. Am 1. Dezember hätte er eine neue Arbeitsstelle am Goethe-Institut antreten sollen. Diese wurde inzwischen anderweitig besetzt. „Das ist zwar schade, aber in der momentanen Situation zweitrangig.“, so Anton P., der mit seiner Frau sowie Freunden und Verwandten nach wie vor hofft und betet, dass der Filius wieder der Alte wird.

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