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Traumverhältnisse am Wörthsee: Nach wie vor ist aber größte Vorsicht geboten, vor allem, wenn in den kommenden Tagen Tauwetter einsetzt. 

Eiszeit auf den Seen

Wasserwachten in Alarmbereitschaft

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Die Wasserwachten am Pilsensee und am Wörthsee warnen vor dem Betreten der Eisdecke.  Und bereiten sich auf ein Wochenende mit viel Sonne und Schlittschuhläufern vor. 

Pilsensee/Wörthsee – Während am Starnberger und Ammersee nur wenige Buchten zugefroren sind, bieten Wörthsee und Pilsensee den Schlittschuhläufern traumhafte Verhältnisse. Die Wasserwachten allerdings sehen die mehr oder weniger dicke Eisdecke mit Sorge und bereiten sich auf ein anstrengendes Wochenende vor. Das Wetter wird gut, nachts bleiben Minusgrade, aber tagsüber setzt Tauwetter ein.

Die Wasserwacht Pilsensee sowie die Freiwilligen Feuerwehren Hechendorf und Oberalting weisen daher darauf hin, dass das Eis auf dem Pilsensee noch nicht dick genug ist, um es sicher betreten zu können. „Es gibt noch viele Stellen, die bisher nur von einer dünnen Eisschicht bedeckt sind. Zudem soll es die nächsten Tage auch wieder wärmer werden. Damit herrscht Einbruchgefahr“, warnte Timo Kämpf, technischer Leiter der Wasserwacht Pilsensee gestern. Vor allem, wenn viele Personen das Eis gleichzeitig betreten, sei größte Vorsicht geboten. Die Mitglieder der Wasserwacht sind derzeit mit dem Innenausbau ihrer neuen Station beschäftigt. „Dennoch werden wir am Wochenende eine Eiswache stellen“, versichert Maximilian Jost, stellvertretender Technischer Leiter der Wasserwacht.

Auch die Wasserwacht Wörthsee ist gewappnet. Lukas Messerschmidt, technischer Leiter, weist darauf hin: „Das Betreten des Sees geschieht auf eigene Verantwortung.“ Gerade rund um die Mausinsel sei wegen der Strömungen und des Schilfs höchste Vorsicht geboten. „Dort haben wir auch die meisten Einbrüche zu verzeichnen.“ Am Wochenende stehe die Wasserwacht Wörthsee mit ihrem Eisrettungsschlitten bereit.

Grundsätzlich gilt: Das Eis sollte nicht allein betreten werden. Bricht jemand ein, ist sofort unter Notrufnummer 112 Hilfe anzufordern. Niemals einer verunglückten Person die Hand reichen, sondern immer Eishockeyschläger, einen Ast oder eine Jacke und ähnliches zur Hilfe nehmen. Beim Annähern an die Einbruchstelle das Körpergewicht auf eine möglichst große Fläche verteilen. 

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