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Stolz auf das neue Schulgebäude (v.l.): Andreas Ullrich vom Architekturbüro Fritzsch & Tschaidse, MIS-Geschäftsführer Roman Friemel, Schulleiter Simon Taylor, sein Stellvertreter und designierter Nachfolger Timothy Thomas, Bürgermeisterin Eva John und MIS-Vorstandsvorsitzende Wanching Ang.

MIS weiht Neubau ein

Buchhof - Die Zeit des Provisoriums ist zu Ende: Nach acht Jahren Unterricht in Containern hat die Munich International School (MIS) in Buchhof ihr neues Schulgebäude eingeweiht.

„Not by accident, by necessity“: Nicht zufällig, sondern aus schierer Not-wendigkeit, so Schulleiter Simon Taylor, hat die seit 1966 bestehende Munich Interna-tional School (MIS) in Percha-Buchhof eines der wohl beeindruckendsten Schulgebäude weit und breit errichtet. Man habe sich bei der aus allen Nähten platzenden Schule acht Jahre lang mit Containern beim Unterricht behelfen müssen – das sei nun endlich vorbei, freute sich der scheidende Direktor bei der Eröffnung im Rahmen des traditionellen Frühlingsfests.

Das äußerlich wie ein L geformte, im Inneren eher sternförmig konzipierte „Teaching and learning building“ (Unterrichts- und Lerngebäude) hat im Erdgeschoss hochmoderne Technikräume aufzuweisen, im ersten Stock sind in alle vier Himmelsrichtungen die Sprachzweige untergebracht. Das in fast vier Jahren Planung und anderthalb Jahren Bauzeit geschaffene Gebäude ist eingebettet in die parkartige MIS-Landschaft, es wirkt luftig und hell, kann mit Solarstrom gespeist werden und erfüllt dank der Holzbauweise weitere Kriterien von Nachhaltigkeit, lobte der bald in den Oman wechselnde Taylor. „Es sollte anders werden als das bisher Gekannte und sieht, so glaube ich, auch aus wie in den Plänen“, scherzte er. Das Architekturbüro Fritsch & Tschaidse sei mit den Arbeiten „zu 98 Prozent“ fertig geworden. Bis Anfang August sollen letzte Kleinigkeiten erledigt sein und das Gebäude seinen Betrieb aufnehmen können.

Neubau der MIS eingeweiht

Die Idee, die offizielle Eröffnung mit dem beliebten MIS-Frühlingsfest zu verbinden, hatte laut Bürgermeisterin Eva John nicht nur die Schulfamilie, sondern auch 15 Starnberger Stadträte aus fast allen Fraktionen nach Buchhof geführt, dazu Vertreter des Kommunalreferats der Landeshauptstadt, Grundeigentümerin des MIS-Geländes: „Wir dürfen heute erleben, dass es ein ganz tolles Ergebnis geben kann, wenn viele Leute konstruktiv zusammenarbeiten“, sagte John, als wolle sie ihren Stadträten einen pädagogischen Wink geben. Starnberg sei jedenfalls „stolz, dass diese Schule hier ist“, so die von ihren beiden Stellvertretern Klaus Rieskamp und Iris Ziebart begleitete Bürgermeisterin, die nach ihrer Ansprache das „blaue Band“ am Gebäude-Eingang durchschnitt.

Zuvor hatte die Vorstandsvorsitzende der MIS, Wanching Ang, den zahlreichen Sponsoren gedankt, die zusammen mit den Rücklagen der MIS ingesamt 980 000 Euro aufgebracht hatten, etwa für das verwendete hochwertige Holz der Außenfassade. Hinsichtlich der Möblierung der Lernräume im Inneren seien übrigens weitere Spenden hochwillkommen. „Qualitätsstandards, Zeitplan und Budget-Rahmen“ seien eingehalten worden, zeigte sich die versammelte MIS-Leitung äußerst zufrieden. Das neue Gebäude „repräsentiert den modernen, globalen Geist eines umfassenden Bildungsangebots“, so Ang stolz. „Zugspitze, Kilimandscharo und nun der Mount Everest“ unter den Schulgebäuden – die MIS erreiche immer neue selbst gesetzte Höhen. Auch ein Schulchor intonierte dazu das passende Lied: „Climb every mountain...“ – erklimme jeden Berg.

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