Läuft bei ihr: Kira Weidle darf am Wochenende erneut Erfahrungen im Weltcup sammeln.   foto: Kornatz

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Weltcup-Heimpremiere für Kira Weidle

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Starnberg - Die 19-jährige Starnbergerin startet am Sonntag beim Super G in Garmisch-Partenkirchen.

Nach außen wirkt sie ganz gelassen. „Es ist schon cool, dabei zu sein“, sagt Kira Weidle ganz emotionslos vor ihrem dritten Weltcupauftritt. Aber in Wirklichkeit ist sie schon ziemlich aufgeregt. Die 19-jährige Starnbergerin startet am Sonntag (11 Uhr) in Garmisch-Partenkirchen auf der Kandahar im Super G, und es ist das erste Mal, dass sie sich vor heimischem Publikum präsentieren kann. „Ich freu mich schon sehr darauf, es werden wieder meine Familie und viele Freunde da sein.“

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie erstmals unter die besten 30 fahren und somit ihre ersten Weltcuppunkte sammeln kann, ist aber eher gering. Weidle war die ganze Woche in Davos, wo sie drei Europacuprennen absolvierte. Deswegen muss sie am Sonntag ohne einen Trainingslauf ins Rennen gehen. „Ich rechne mir nicht allzu viel aus, die Strecke ist für mich absolutes Neuland, da muss ich mich erst einmal herantasten“, sagt Weidle. Sie konnte zwar schon bei Deutschen Meisterschaften die Garmischer Pisten testen, aber „die ganze Strecke bis nach unten bin ich noch nie gefahren“.

Dass Kira Weidle nach Zauchensee und Cortina d’Ampezzo am Sonntag zum dritten Mal im Weltcup startet, ist für die Starnbergerin zwar ein aufregendes Erlebnis, aber Priorität hat ganz klar der Europacup. Nur wenn sie da konstant gute Leistungen abliefert, kann sie sich für nächstes Jahr ein regelmäßiges Startrecht im Weltcup erarbeiten. In Davos lief es durchwachsen. Ihre Plätze 18 und 20 in der Abfahrt stellten sie nicht zufrieden („Da habe ich mir mehr erwartet“), aber sie reichten, um die Führung in der Europacup-Abfahrtwertung zu behalten. Im Super G am Donnerstag ließ die 19-Jährige dann wieder ihr großes Potenzial aufblitzen und fuhr als Neunte einmal mehr in die Top Ten. In allen drei Rennen war sie jeweils beste Deutsche.

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