Kim will Atomstätten schließen, Inspekteure zulassen - und überrascht mit Olympiabewerbung

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Überall „ZeRO“: An vielen Stellen in der Innenstadt hat sich der Sprayer verewigt – bis der Maler kommt. 

Schmierereien in Starnberg

Wer hat „ZeRO“ beobachtet?

Da hatte einer zu viel Zeit: Quer durch die ganze Innenstadt ziehen sich Graffiti mit dem Tag, also dem Zeichen des Sprayers, „ZeRO“.  Hinweise gibt es nicht.

StarnbergAllein in den vergangenen drei Wochen sind zehn Anzeigen bei der Polizei wegen Schmierereien aktenkundig geworden. Das komme „immer wieder“ vor, habe aber zugenommen, sagt Inspektionsvize Frank Brosch. „ZeRO“ tauchte dabei in der Woche um den 1. November auf, als Schulferien waren. Er hinterließ zumeist nur seinen Schriftzug, eben Tag genannt, auf Verteilerkästen und bevorzugt weißen Wänden. Fälle sind bekannt von der Söckinger Straße, in der Nähe des Finanzamtes, an der Von-der-Tann-Straße inklusive Berufsschule, in der Unterführung Josef-Jägerhuber-Straße, an Wänden in der Nähe und einigen anderen Stellen. Der Sachschaden ist schwer zu schätzen – bis zu 1000 Euro dürften es sein. Bisher hat die Polizei keine Hinweise, wer „ZeRO“ ist. Möglicherweise gibt es Zeugen, die gebeten werden, sich unter z (0 81 51) 36 40 bei der Polizei zu melden.

Sprayer verlassen sich oft darauf, dass sie schwer zu ermitteln sind. Der Schein trügt: Erst im Juli hatte die Polizei einen Pöckinger (19) gefasst, der für rund 60 Fälle verantwortlich gemacht wurde und einen Sachschaden von rund 50 000 Euro angerichtet hatte. Wie die Beamten dem Sprayer auf die Schliche gekommen waren, behielten sie aus ermittlungstaktischen Gründen für sich.

Es gibt aber auch andere Schmierereien, die der Polizei eher weniger Kopfzerbrechen bereiten. Vor einigen Tagen schrieb jemand einen Satz zu „Biene“ an ein Fenster an der Hauptstraße – mit Lippenstift. 

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