+
Weßlings Bürgermeister Michael Muther sprach zu den Demonstranten.

Müllumladestation

400 Weßlinger demonstrieren gegen AWISTA-Pläne

Etwa 400 Menschen, vorwiegend aus Weßling, haben am Donnerstagabend gegen die Pläne des Abfallwirtschaftsverbandes AWISTA demonstriert, unweit von Hochstadt ein Dienstleistungszentrum samt Müllumladestation zu bauen. 

Hochstadt - Von acht bis 88 Jahre alt waren die etwa 400 Demonstranten vorwiegend aus Weßling, die am Donnerstagabend ihrem Unmut über den gewählten Standort für das vom Abfallwirtschaftsverband Starnberg (AWISTA) geplanten Dienstleistungszentrums mit Müllumladestation Luft machten. Der befindet sich zwar auf Gautinger Flur, liegt aber nur wenige hundert Meter vom Weßlinger Ortsteil Hochstadt entfernt. Bürgermeister Michael Muther versprach, sich vehement für den Alternativstandort bei St. Gilgen einsetzen zu wollen. AWISTA-Geschäftsführer Peter Wiedemann will am aktuellen Standort festhalten, räumte aber ein, dass die Entscheidung im Bauleitverfahren getroffen werde – von den Mitgliedern des Zweckverbandes und des Kreistages.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Aus Seefelds Nahwärmenetz wird nichts
Peter Schlecht kippt sein über Jahre geplantes Projekt, weil er nicht genug Abnehmer findet. 
Aus Seefelds Nahwärmenetz wird nichts
Da kommt das Eiszeit-Trumm - Findling erfolgreich versetzt
Der Findling aus Perchting ist 13 Tonnen schwerer als zunächst angenommen. Gestern wurde der Dolomit aus der Eiszeit mit Kran und Lastern in stundenlanger und …
Da kommt das Eiszeit-Trumm - Findling erfolgreich versetzt
Unzählige  Hinweise und drei Überprüfungen
Der Fall ist in Gilching derzeit Gesprächsthema Nummer 1: Ein Unbekannter soll vier kleine Mädchen angesprochen und mit Schokolade und Hundewelpen haben. Seither steht …
Unzählige  Hinweise und drei Überprüfungen
Kiechle: „Bildung ist kein Verlustgeschäft“
Ein frischer Wind in der Politik, eine große Authentizität als Persönlichkeit: Dies war der Eindruck, den Bayerns Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Marion …
Kiechle: „Bildung ist kein Verlustgeschäft“

Kommentare

FJS
(0)(0)

Gauting möchte ein Gewerbegebiet bauen, welches quasi auf Gilchinger Grund liegt, jetzt soll dieses Dienstleistungszentrum bei Hochstadt gebaut werden und wieder liegt es ganz am Rande des Gautinger Gemeindegebietes.
Am anderen Ende der Mondlandschaft rund um den Kiesabbau wäre doch ein geeigneter Platz, da könnte dann auch das neue Gautinger Gewerbegebiet entstehen.

Gauting möchte die Gewerbesteuereinnahmen, aber die Lasten sollen andere tragen.

Und der Landkreis Starnberg hat doch noch nie irgendwelche Gewerbeansiedlungen abgelehnt, also kann man nur hoffen, daß die Weßlinger sich das nicht gefallen lassen.
Mal schauen, ob die Gilchinger mal aus ihrem Dämmerschlaf aufwachen und beginnen sich zu wehren.