Neues Erdbeben in Mexiko

Neues Erdbeben in Mexiko
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Kein schöner Anblick: Seit dem Brand im Juli vergangenen Jahres an der Hauptstraße ist auf dem Grundstück nichts passiert. Nun scheint sich etwas zu bewegen.

Ortsentwicklung

Brandruine verschwindet wohl bald

In Weßling besteht die berechtigte Hoffnung, dass der große Schandfleck an der Hauptstraße demnächst verschwindet.

Weßling/Gilching – Bürgermeister Michael Muther ist jedenfalls zuversichtlich, dass nach den Wintermonaten die Bagger anrücken und die hässliche Brandruine wegschieben: „Es hängt schon ein Schild einer Firma am Bauzaun, deswegen gehen wir davon aus, dass bald etwas passiert“, wusste der Rathauschef auf Anfrage zu berichten.

Das Haus, das seit Jahren leerstand, war bekanntlich im Juli vergangenen Jahres in Flammen aufgegangen. Die Brandursache konnte nie geklärt werden. Das Gelände wurde provisorisch eingezäunt, seitdem ist so gut wie nichts passiert. Nur ein paar Eisenteile wurden jüngst auf die Seite geräumt, hat der Bürgermeister beobachtet. Wie es mit dem Grundstück nach den Aufräumarbeiten weitergeht, weiß Muther noch nicht. Die Gemeinde liebäugelt bekanntlich mit einem Wohn- und Geschäftshaus, entsprechende Bauanträge oder Pläne liegen nach Angaben des Bürgermeisters aber noch nicht vor. „Es ist noch alles offen, wir sind in Gesprächen“, sagt er.

Muthers großer Wunsch ist es, dass ein Ersatzbau für die Brandruine in das Gesamtkonzept passt, das Gemeinderat und Rathausverwaltung entlang der Hauptstraße schon seit Jahren verfolgen. Auf der Wunschliste stehen neben Wohnraum mehr Einzelhandelsgeschäfte und dabei insbesondere ein Drogeriemarkt. Schließlich gibt es seit der Schlecker-Pleite vor fünf Jahren keine Drogerie mehr im Ort. Wer entsprechende Artikel kaufen möchte, muss ins benachbarte Gilching fahren.

Dort wurde am 9. Januar dieses Jahres bekanntlich ebenfalls ein Gebäude bei einem Brand zerstört. In dem Einfamilienhaus am Steinlacher Weg war am Morgen ein Feuer ausgebrochen. Ein Infrarotstrahler hatte im Obergeschoss ein Bett in Brand gesetzt. Das Feuer breitete sich rasch aus, vier junge Studenten wurden obdachlos. Das Gebäude ist seitdem unbewohnbar, und die Feuerwehr meint, dass das auch so bleibt. „Ich vermute, dass es abgerissen werden muss“, sagt einer der Brandschützer, der bei den Löscharbeiten vor Ort war. Ob diese Brandruine demnächst durch einen Neubau ersetzt wird, wissen derzeit weder die Gemeinde noch die Nachbarn. „Im Augenblick passiert da gar nichts, und da pressiert auch nichts“, so einer der Nachbarn.

Jörg von Rohland

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