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Und aufsetzen: Mit zwei Maschinen landete der FC Bayern München nach dem erfolgreichen Abend in Bremen auf dem Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. Vereinsbusse brachten die Spieler anschließend nach München. 

Nach vorzeitiger Meisterschaft

Für Flughafenmitarbeiter bester Start in den Arbeitstag: FC Bayern landet in Oberpfaffenhofen

  • Michael Grözinger
    vonMichael Grözinger
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Nicht am Münchner Franz-Josef-Strauß-Flughafen, sondern im Landkreis ist der diesjährige deutsche Meister gelandet. Das Team kam am Morgen an.

Oberpfaffenhofen – Andreas Bartl ist ganz schön beschäftigt an diesem Vormittag. Der 46-Jährige muss Fotografen an den vorgesehenen Ort fahren, parallel Anrufe von neugierigen Pressevertretern entgegennehmen und generell dafür sorgen, dass alles wie geplant abläuft. Es ist Donnerstag, 17. Juni, 10.48 Uhr, und der Sicherheitsmanager des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen wartet auf die Ankunft von zwei Maschinen mit besonderen Gästen an Bord: Der FC Bayern München, seines Zeichens frisch gebackener Deutscher Fußballmeister, wird nach der erfolgreichen Titelverteidigung in Oberpfaffenhofen erwartet.

Warum der Rekordmeister nicht wie üblich auf dem Münchner Franz-Josef-Strauß-Flughafen landet, weiß Bartl nicht. „Sie haben sich einfach bei uns angemeldet“, sagt er, während das erste Dornier-Flugzeug aus Bremen bereits im Anflug ist. Auch für den Hinflug an die Weser wichen die Münchner auf den Sonderflughafen aus. Aufgeregt ist Sicherheitsmanager Bartl nicht. „Wir haben es hier häufiger mit Prominenz zu tun“, erzählt er. So hatte beispielsweise auch Ex-US-Präsident Barack Obama bei seiner Teilnahme am G7-Gipfel 2015 in Elmau den Sonderflughafen für seine Ankunft vorgezogen, um sich ein wenig dem großen Trubel zu entziehen.

Ankunft ohne Fans

Das Problem haben die Bayern-Spieler und -Funktionäre an diesem Morgen definitiv nicht. Rund zehn Vertreter der Presse warten auf den Tross, dazu das Flughafenpersonal – Fans ist der Zutritt nicht gestattet. Und so ist die Ankunft des Deutschen Meisters innerhalb weniger Minuten abgehandelt. Winken für die Kameras? Fehlanzeige. Autogramme schreiben? Alleine aus Corona-Gründen Humbug. Vom Jet stapfen Thomas Müller, Hansi Flick und Co. direkt zu den bereitstehenden Vereinsbussen, die sie ans Trainingsgelände nach München bringen.

Für Mitarbeiter Highlight des Tages

Türen zu, Abfahrt – für Andreas Bartl ist die Hauptaufgabe an diesem Tag damit überstanden. „Es haben sich alle recht brav verhalten“, sagt er und lacht. Generell ist Bartl auffällig gut gelaunt, was wenig verwundert, schließlich ist der 46-Jährige Bayern-Fan. Ein Glück also, dass die Passagiere rote Kleidung tragen und keine blaue oder schwarz-gelbe. Schöner hätte dieser Arbeitstag kaum starten können. 

Lesen Sie auch: So war die Stimmung im Mannschaftsbus.

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