1. Startseite
  2. Lokales
  3. Starnberg
  4. Weßling

Unbekannte sprengen Geldautomat in Weßling

Erstellt:

Kommentare

Komplett zerstört: In diesem Container in Weßling sprengten Unbekannte am Mittwochmorgen einen Geldautomaten.
Komplett zerstört: In diesem Container in Weßling sprengten Unbekannte am Mittwochmorgen einen Geldautomaten.  © Tina Schiebel

Unbekannte Täter haben am frühen Mittwochmorgen einen Geldautomaten in Weßling gesprengt. Die Polizei sucht Zeugen.

Weßling - In der Nacht auf Mittwoch gegen 2.42 Uhr wurde in Weßling in der Hauptstraße 23 ein Geldautomat mittels Sprengstoff gesprengt, teilte das Landeskriminalamt am Morgen mit. „Der Geldausgabeautomat befindet sich freistehend am Straßenrand. Die unbekannten Täter flüchteten anschließend in einem dunklen Pkw in Richtung der nahegelegenen A96“, heißt es in der Mitteilung.

Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) hat die Ermittlungen übernommen. Genauere Untersuchungen des Sprengstoffs sollen in den kommenden Tagen im Kriminaltechnischen Institut des BLKA in München stattfinden. Der Geldautomat gehörte der Kreissparkasse.

Die Ermittler suchen dringend Zeugen. Vor allem diese Fragen sind für die Beamten von Interesse:

Wem sind in den Nachtstunden im Bereich der Hauptstraße 23 in Weßling verdächtige Personen aufgefallen?

Wer hat im Vorfeld in der näheren Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit der Sprengung des Geldautomaten stehen könnten?

Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Tat, den Tätern oder dem Fluchtfahrzeug geben?

Hinweise nimmt das Bayerische Landeskriminalamt unter der Telefonnummer (089) 1 21 20 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Sprengung ist laut Landeskriminalamt bereits die dritte im November und die 31. im laufenden Jahr in Bayern. Das ist ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr, in dem es insgesamt nur 17 Fälle im Freistaat gegeben hatte. Die Polizei geht davon aus, dass bundesweit hinter etwa zwei Drittel aller gesprengten Bankautomaten Gruppierungen stecken, die aus den Niederlanden operieren. Leider sei es schwierig, die Täter zu fassen, da diese hochprofessionell und unglaublich rücksichtslos vorgingen. Meist seien die Geldautomaten in der Nähe einer Autobahn, was eine schnelle Flucht mit teils sehr hohen Geschwindigkeiten ermögliche. (mm/dpa)

Auch interessant

Kommentare