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Die Puck-Jäger hatten am Sonntag auf dem Weßlinger See ihre Gaudi. Dutzende Eisläufer bevölkerten den Karpfenwinkel, andere Bereiche des Sees wurden vorsorglich noch gemieden. 

Sicherheit

Wasserwacht warnt: Eis auf den Seen ist trügerisch

Die ersten Eisläufer und Eishockeyspieler haben sich am Sonntag auf den in Teilen zugefrorenen Weßlinger See gewagt. Die Kreiswasserwacht Starnberg warnt aber vor den Tücken des Eises.

Landkreis– Es gibt zwar Unmengen von Schnee – zur Freude von Skifahrern, Langläufern und Rodlern. Aber die Freunde des blitzblanken Eises hatten in diesem Winter bisher das Nachsehen. Mehrere Nächte und wenige Tage mit Frost haben nun einige Gewässer zufrieren lassen – zumindest teilweise. Auf dem Weßlinger See waren am Sonntag etliche Schlittschuhläufer unterwegs, andere rasten auf ihren Kufen dem Puck beim Hockey hinterher.

Die Kreiswasserwacht warnt aber davor, sich von den trügerischen Eisschichten täuschen zu lassen. Die Entwicklung des Eises sei von vielen Faktoren abhängig, teilt Tobias Bucher von der Kreiswasserwacht mit: „Das sind Luft- und Wassertemperatur, Wind, Strömung – hier vor allem einmündende, eventuell auch wärmere Bäche, Flüsse oder Quellen –, Wassertiefe und sich ändernder Wasserstand oder Unterwasserbewuchs.“

Ab wann ist das Eis stabil genug, um es betreten zu können? Auf diese Frage kann Bucher keine verlässliche Antwort geben, wenn man genannte Einflussfaktoren bedenkt: „Als Anhaltspunkt gilt, es sollte mindestens 15 Zentimeter dick sein.“ Auch sollte man nicht alleine auf das Eis gehen. Dabei gehe es nicht nur um die Gefahr des Einbrechens. Stürze auf das harte Eis mit Verletzungen würden deutlich öfter geschen. Eine Begleitperson könne zeitnah wertvolle Hilfe leisten.  

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