+
Die ersten Einsätze liegen schon hinter ihm: Gestern segnete Pfarrer Anton Brandstetter das neue Fahrzeug.

Freiwillige Feuerwehr Oberpfaffenhofen

Flotter Neuzugang aus Franken

Gestern wurde das neue Fahrzeug der Feuerwehr Oberpfaffenhofen gesegnet.

Oberpfaffenhofen – Vom Antrag bis zur offiziellen Schlüsselübergabe sollten zwei Jahre vergehen: Gestern weihte Pfarrer Anton Brandstetter das neue Mehrzweckfahrzeug (MZF) der Freiwilligen Feuerwehr Oberpfaffenhofen. Den nagelneuen Mercedes Sprinter hatten die Feuerwehrler erst vor zwei Monaten in Franken abgeholt.

„An sauberen Batzen“ von 120 000 Euro hatte Weßlings Gemeinderat für die Anschaffung des 163 PS starken Fahrzeugs genehmigt. Es ersetzt fortan das in die Jahre gekommene Vorgängermodell und tuckerte nach der Weihe dem 15 Stundenkilometer schnellen Dieselross hinterher, das in den 1940er Jahren in Oberpfaffenhofen im Brandfall ausrückte. Mehr als zwei Mann passen freilich nicht auf den Fendt-Traktor, der fast schon im Takt mit der Hochberghauser Blasmusik von der Kirche Heilig Kreuz bis zum Feuerwehrhaus den Festzug anführte. In den Sprinter hingegen passen sechs Leute und allerlei technische Gerätschaft, so Kommandant Christian Schlosser. Darunter Chemieschutzanzüge oder Ölbinder. „Damit wir bei kleineren Ölflecken auch mal mit dem kleinen Auto ausrücken können“, erklärte der Kommandant. Im Auto sind neben dem Digitalfunk ein Faxgerät und ein Telefon installiert, sodass es bei Bedarf als „Büro“ dient.

Seit der Neuzugang der Oberpfaffenhofener im März im neuen Zuhause eingezogen ist, habe er sich bereits in zehn bis 15 Einsätzen bewährt, sagte Schlosser. Dennoch wünschte der katholische Pfarrer den Kameraden, „dass ihr es recht selten braucht“. Und wenn, dann „unfallfrei“, ergänzte Bürgermeister Michael Muther.

Michèle Kirner

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Die jüngste Über-100-Jährige“
Der Seniorenchor des Rot-Kreuz-Seniorenhauses in Gilching bringt seiner „jüngsten 100-Jährigen“ ein Ständchen zum Geburtstag.
„Die jüngste Über-100-Jährige“
Wörthsees Sorgenkind ist der Verkehr
Wo drückt die Wörthseer der Schuh? Was bewerten sie am besten? Die CSU hatte die Bürger aufgefordert, im Rahmen einer Umfrage ihre Bewertungen abzugeben. Erste …
Wörthsees Sorgenkind ist der Verkehr
Bewegender Abschied nach 42 Jahren: Bei ihr ging ganz Söcking in den Kindergarten
Sie kennt ganz Söcking und halb Starnberg: 42 Jahre lang hat Sibylle Giuffredi mit den Kindern des Maria-Kempter-Kindergartens in Söcking gespielt, gekuschelt und ihnen …
Bewegender Abschied nach 42 Jahren: Bei ihr ging ganz Söcking in den Kindergarten
Gymnasium Herrsching: Nachbarn fragen, Experten antworten
Viele Fragen hatten die Herrschinger Bürger auch beim jüngsten Info-Abend zum geplanten Gymnasium. Laut Planer Dietmar Narr sind die Planungen noch ganz am Anfang.
Gymnasium Herrsching: Nachbarn fragen, Experten antworten

Kommentare