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Neben den Gänsen könnten bald auch wieder Badegäste am Weßlinger See Platz nehmen. Die Gemeinde warnt jedoch vor dem Schwimmen.

Vom Schwimmen abgeraten

Weßling/Bayern: Gemeinde warnt vor Zerkarien im See

Wer dieser Tage in den Weßlinger See springt, den könnte es anschließend ganz schön jucken. Der Grund dafür sind Zerkarien an der Wasseroberfläche. Ein Badeverbot spricht die Gemeindeverwaltung nicht aus, gibt aber Tipps.

Weßling – Vor uns liegen die ersten sommerlichen Tage mit Temperaturen bis zu 25 Grad. Nicht nur für Unerschrockene optimale Voraussetzungen, den Sprung in den Weßlinger See zu wagen. Genau davor warnt allerdings die Gemeinde Weßling auf ihrer Internetseite und empfiehlt, auf das Bad zu verzichten. Grund sind Zerkarien, die sich seit einer guten Woche an der Wasseroberfläche herumtreiben.

Verantwortlich dafür ist Entenkot, über den die Larven von Saugwürmern in den See gelangen – und von dort aus Schwimmern wortwörtlich unter die Haut gehen, wo sie absterben und einen juckenden Hautausschlag hinterlassen. Heuer sind die lästigen Larven besonders früh dran, denn normalerweise breiten sie sich erst ab Juni bei Wassertemperaturen über 20 Grad aus. Dass die Seetemperatur am Montag nur zwölf Grad betrug, scheint die Plagegeister nicht weiter zu stören.

Kein generelles Badeverbot

Ein generelles Badeverbot spricht die Gemeinde zwar nicht aus, hat aber auf ihrer Homepage Tipps parat: wenn überhaupt, nur kurz im Flachwasserbereich planschen, dichten Wasserpflanzen-Bewuchs meiden, nach dem Schwimmen sofort abtrocknen und Badesachen wechseln. Außerdem sollten Frühaufsteher ihr Morgenschwimmen auf später verlegen. 

Michèle Kirner

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