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Pfarrgemeinderäte und scheidender Pfarrer (v.l.): Helmut Lutz, Renate Lechermann, Marlene Ingenmey, Florian von Deym, Erich Rüba, Anton Brandstetter, Sepp Bernlochner jun., Barbara Sturm, Ernst Wiedemann, Brigitte Reichardt und Isabell Bernlochner

Pfarrer Anton Brandstetter

„Nehmt Gottes Melodie in euch auf“

Pfarrer Anton Brandstetter hat sich nach 22 Jahren im Amt von der Pfarreiengemeinschaft Weßling verabschiedet. 

Weßling – Den Andrang konnte die Heilig-Kreuz-Kirche in Weßling nicht fassen: Sämtliche Plätze waren besetzt, viele Menschen mussten stehen, als sich Pfarrer Anton Brand-stetter am Sonntagnachmittag mit einem Gottesdienst nach 22 Jahren von den Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Weßling, Oberpfaffenhofen, Unterbrunn verabschiedete.

Der Gottesdienst begann mit einem feierlichen Einzug der Vereine aus Weßling, Unterbrunn, Oberbrunn, Hochstadt und Oberpfaffenhofen mit ihren Fahnenabordnungen, darunter Schützen, Freiwillige Feuerwehren und andere. Alle waren noch einmal zusammengekommen, um ihren Pfarrer gebührend zu verabschieden. Brandstetter blickte glücklich auf die vergangenen Jahre zurück: „Wir konnten gemeinsam wunderbare festliche Gottesdienste feiern. Ich bin sehr froh, hier über die Jahre viel Gutes und Schönes erlebt zu haben.“

Ihm sei es wichtig, die Menschen auf ihrem Glaubensweg und in den unterschiedlichsten Phasen ihres Lebens zu begleiten. 630 Menschen hat Brandstetter getauft. Doch er erinnerte sich auch an die 670 Menschen, die er auf ihrem letzten Weg begleitet habe. „Eine schwere Aufgabe, die allerdings verbindet.“ Er habe immer auch den Glauben weitergeben wollen. Dazu zitierte Brandstetter die Worte des heiligen Ignatius: „Nehmt Gottes Melodie in euch auf.“ Gott habe für jeden einen Lebensplan, und der Mensch müsse dem Glauben und Gott eine Chance geben, um diesen zu verstehen. „Wir sind mit unseren begrenzten menschlichen Fähigkeiten nicht allein gelassen auf der Welt“, davon ist Brandstetter überzeugt.

Er dankte allen, die ihm in seiner Zeit in Weßling unterstützt und zur Seite gestanden hätten. Und noch mehr Menschen dankten Brand-stetter für sein Tun in der Pfarreiengemeinschaft, für „die Offenheit über die Konfessionen hinweg“, wie es evangelische Christen in den Fürbitten formulierten. Und die junge Generation der Ministranten sagte: „Sie waren ein wertvoller Wegbegleiter für uns.“

Anton Brandstetter verlässt neben der Pfarreiengemeinschaft Weßling auch das Dekanat in Starnberg. Pfarrer Simon Rapp aus Herrsching dankte ihm für seinen großen Einsatz und die Übernahme vieler zusätzlicher Aufgaben mit diesem Amt. Der Gottesdienst endete schließlich mit einem selbst geschriebenen Abschieds- und Dankeslied der Chorgemeinschaft Hochstadt/Weßling/Oberpfaffenhofen/Unterbrunn. Im Anschluss wurde im Pfarrstadel Weßling gefeiert. Dort hatte jeder noch mal die Gelegenheit, sich persönlich von Brandstetter zu verabschieden.

Wie berichtet, verlässt der 55-jährige Brandstetter Weßling aus eigenen Stücken: Er wirkt in Zukunft in Baindlkirch im Landkreis Aichach-Friedberg. Seine Nachfolge übernimmt am 1. September der 36-jährige Kaplan Thomas Ruf.

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