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Nasse Sache: die Ortsbegehung des Umweltausschusses in Weßling, hier beim Stopp am Pfarrstadel. 

Öffentliche Toiletten am Kiosk und mehr Sicherheit 

Bei Schnee und Eis ist der Zugang zum Pfarrstadel eine Rutschbahn, und der verwurzelte Fußweg am Karpfenwinkel wird zur Stolperfalle: Bei strömendem Regen stapften die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Energie und Mobilität Weßling in dieser Woche vom Pfarrstadel bis zum Kiosk. Eineinhalb Stunden lang berieten sie über mögliche Treppen, Geländer und eine öffentliche Toilette am Weßlinger See. Diese soll am Kiosk entstehen.

Weßling – 

Den Anfang machte die steile Rampe zum Vorplatz des Pfarrstadels. Zur Diskussion stand ein Edelstahlgeländer. Vorgesehen ist der Handlauf von der Straße her gesehen auf der rechten Seite. Wiederum rechts vom Geländer wollte Bürgermeister Michael Sturm etwa ein Meter breite Granitstufen setzen lassen. „Wer räumt den Schnee von den Stufen?“, hinterfragte Erich Rüba von der Kirchenverwaltung die Maßnahme. Das wird geprüft.

Ebenfalls zu prüfen war Claus Angerbauers (SPD) Antrag, vom zukünftigen Geländerende bis zur Eingangstür Leitindikatoren für Blinde anzubringen. Erst kürzlich war der blinde Gemeinderat selbst auf der Suche nach dem Eingang über den Kiesplatz geirrt.

Fragen gab es zur vorgesehenen Beleuchtung des überplanten Bereichs. Wo der Strom abgezapft werde, wollte Brigitte Reichert wissen, denn die Kosten sollten nicht an der Kirche hängen bleiben, fand die Kirchenpflegerin. „Vom Pfarrstadel“, antwortete Sturm und schlug als Lösung einen Stromzähler vor, während Andreas Lechermann (CSU) bewegungsgesteuerte Solarlichter ins Gespräch brachte.

Über einem ähnlichen Problem verharrten die Ausschussmitglieder am Einstieg zum Karpfenwinkel. Sturm sprach von einer verbreiterten Treppe und seitlich einer Rinne als Ablauf für das Regenwasser. Den Kiesweg für Radler und Kinderwagen verwarf Dr. Gerhard Hippmann (Grüne). „Wir sollten das als reinen Fußweg ausweisen, denn der Abgang ist nicht ideal für Radler und Kinderwagen“, sagte er. Eine entsprechende Beschilderung sollte allen anderen den Weg zum See weisen.

Für mehr Sicherheit sorgen soll die Verlängerung des Holzgeländers an einigen Stellen vom Naturpfad bis zum Am Seeweg. Die Holzstämme, die beim Kiosk den Badestrand vom Weg abgrenzen, sollten ebenfalls bis zum Ende des Fuß- und Radweges weitergezogen werden.

Kostenvoranschläge für die besprochenen Punkte sollen dem Gemeinderat oder dem Umweltausschuss baldmöglichst vorgelegt werden. Den Auftrag zur Umsetzung bekam die Verwaltung für die jetzige Personaltoilette am Kiosk, die zur öffentlichen Toilette umgebaut und mit einem Zeitschalter versehen werden soll. Das Kioskpersonal bekommt sein stilles Örtchen dort, wo derzeit noch ein Lager eingerichtet ist, beschloss der Ausschuss. 

mk

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