Schlimmer Unfall am Flughafen München: BMW-Fahrer in Lebensgefahr - Straße für Stunden gesperrt

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eine fest installierte Radaranlage, das wünschen sich die Weßlinger für ihre Hauptstraße. 

Tagsüber sind fast alle brav

Nachts wird in Weßling wieder gerast - jetzt will die Gemeinde reagieren

In Weßling wird nachts zu schnell gefahren. Die Gemeinde will reagieren und hat das Innenministerium bereits eingeschaltet.

Weßling – Tagsüber scheinen sich die Autofahrer auf der Weßlinger Hauptstraße an die vorgeschriebenen 30 km/h zu halten. „Aber nachts interessiert das keinen“, berichtet Weßlings Bürgermeister Michael Muther. Daher fordert die Gemeinde eine „vernünftige Geschwindigkeitsüberwachung“ mit mindestens einem installierten Blitzer. Das Innenministerium habe dafür bereits grünes Licht gegeben, so Muther.

Auch in der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses war der Verkehr ein Thema. „Auf der Hauptstraße wird wieder gerast“, sagte Dr. Felizitas Leitner (BG). Wann wieder die Verkehrshindernisse angebracht werden, ist nicht bekannt, das mit der Markierung beauftragte Unternehmen habe der Verwaltung noch keinen Termin zugesagt, wie Bürgermeister Muther gestern berichtete. „Die sind bundesweit unterwegs. Sobald sie Luft haben, machen sie unsere Straße“, so Muther.

Das sieht das neue Konzept vor

Kurz nach der Eröffnung der Umgehung hatten die Weßlinger ihre Hauptstraße bereits verkehrsberuhigt: mit mehr oder weniger nach Gefühl montierten Provisorien. Die Anordnung der Nasen, Inseln und Parkplätze brachte die Autofahrer auf die Palme. Einer klagte und bekam Recht. In Folge forderte die Regierung von Oberbayern den Rückbau, woraufhin Verkehrsplaner Christian Fahnberg ein neues Konzept entwarf, welches das Landratsamt auch abgesegnet hat. 

Vorgesehen sind unter anderem eine Ausbuchtung des Gehweges als Wartezone vor einer Fußgängerampel und eine schlankere Insel vor der Arztpraxis (wir berichteten). Ursprünglich hieß es, das Konzept werde im März umgesetzt, denn dann wollte das Straßenbauamt die Ortsdurchfahrt sanieren. Das geschah Ende Juli. Die neuen Hindernisse können jedoch erst montiert werden, wenn die beauftragte Firma die Markierungen aufgebracht hat. Wahrscheinlich ist auch, dass zeitnah ab Einmündung Gautinger Straße bis zum Ortsende Tempo 30 gilt. Das nämlich sieht das Gesetz vor, wenn die Fahrbahn – wie in Weßling geplant – nicht breiter als 5,50 Meter ist und die Lkw nur mit verminderter Geschwindigkeit aneinander vorbeikommen.

Derzeit prüft der Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum auch die Möglichkeit eines oder mehrerer Radargeräte auf der Hauptstraße. Spätestens dann wird es für Raser teuer in Weßling. 

mk

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