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Windkraft: Berg legt sich fest

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Schatten auf der Windkraft: Zumindest zwischen Berg und den Gegner herrscht wieder Ruhe.  Foto: FKN
Schatten auf der Windkraft: Zumindest zwischen Berg und den Gegner herrscht wieder Ruhe. Foto: FKN

Berg - Friede am Ostufer: Die Gemeinde Berg hat sich angesichts der massiven Proteste gegen ihre Windkraft-Pläne öffentlich auf maximal vier Anlagen und eine kleinere Fläche festgelegt. Die BI ist zufrieden - vorerst.

Das Berger Rathaus konkretisiert und ändert seine Pläne zur Windenergiegewinnung in den Wadlhauser Gräben aufgrund des Einflusses der Bürgerinitiative. „Wir wollen die Zahl der Windräder mit vier festlegen“, sagte Monn am Donnerstag während einer Pressekonferenz im Rathaus, an der die BI-Chefinnen Traudl Bergau und Melani Suckfüll teilnahmen. Nach Monns Worten soll die Fläche, auf der die Windräder stehen werden, deutlich kleiner werden als bislang geplant - wie groß genau, ist noch offen. „Ich gestehe ein, dass dies alles aufgrund der vielen Einwendungen von Bürgern und der BI passiert ist“, sagte er freimütig. Bislang war von 330 Hektar Konzentrationsfläche die Rede, im Plan war sogar die Zahl 400 genannt.

„Die BI freut sich, dass Herr Monn sagt, alle Einwände würden berücksichtigt“, sagte BI-Chefin Bergau. Allerdings werde man wachsam bleiben.

Voraussichtlich Mitte November sollen die Einwände und Bedenken zum Teilflächennutzungsplan für die Nutzung von Windenergie im Berger Gemeinderat während einer Sondersitzung behandelt werden. Monn versprach, alle Einwendungen zu berücksichtigen. Kommende Woche wird das Windgutachten für die Wadlhauser Gräben öffentlich vorgestellt. Die Sondersitzung des Gemeinderats findet am Dienstag, 4. Oktober, ab 19.30 Uhr im Berger Rathaus statt. Die Bürgerinitiative zum Schutz der Wadlhauser Gräben ist stolz darauf, dass sie sich Gehör verschaffen konnte, wie Suckfüll sagte. „Es ging uns um die Zahl der Windräder, um die Fläche und den Artenschutz.“ Doch die Geschichte sei noch nicht zu Ende: „Wir warten ab.“

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