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Windkraft-Steuerung

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Herrsching - Die Gemeinde Herrsching schließt sich dem Teilflächennutzungsplan für Windkraftanlagen im Landkreis an. Ziel ist, dass alle 14 Gemeinden gemeinsame Standorte benennen und gemeinsam davon profitieren.

„Entweder wir nehmen das Heft in die Hand und planen, oder es kommt jemand anders.“ Für Kreisbaumeister Dr. Christian Kühnel steht zweifelsfrei fest, dass der Landkreis mit einem gemeinsamen Teilflächennutzungsplan für Windkraftanlagen (wir berichteten) auf dem richtigen Weg ist. Dies machte er am Montag in der Gemeinderatssitzung in Herrsching deutlich. Auch wenn Herrsching, „ganz ehrlich“, eher nicht geeignet sei. Trotzdem sollten sich alle 14 Gemeinden dieser Positivplanung anschließen. Gemeinsam würden Standorte („sieben bis acht wären realistisch“) ausgesucht, an denen alle partizipieren könnten. Eine Anlage produziere immerhin rund sechs Millionen Kilowattstunden im Jahr und könne damit bis zu 3000 Haushalte mit Strom versorgen. Freilich gebe es auch Standorte, wie Ilkahöhe oder Jaudesberg, die von vornherein ausgeschlossen werden könnten, versicherte Kühnel. Der Teilflächennutzungsplan böte dafür die geeignete Steuerungsmöglichkeit. Und Starnberg ist der erste Landkreis, „der das so in die Hand nimmt“, sagte Kühnel stolz.

Weil am 1. März die neue Artenschutzprüfung beginnt, sei bei der Entscheidung Eile geboten, erklärte Bürgermeister Christian Schiller: „Sonst müssen wir ein Jahr warten.“ Einzig Michael Feuerherdt (CSU) und Martin Singer (FBU) hatten Bedenken. Gegen ihre Stimmen springt Herrsching aber auf den Zug „Windkraft“ mit auf.

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