Dreharbeiten im stillgelegten Hangar: Tänzer David Valencia und das Filmteam im Einsatz.
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Dreharbeiten im stillgelegten Hangar: Tänzer David Valencia und das Filmteam im Einsatz.

Kurzfilm von Komponist Axel Werner aus Wörthsee verdient international Lorbeeren

27 Ehrungen und Preise für „Come Closer“

Beim Fünf-Seen-Filmfestival im Sommer 2020 feierte es Premiere: Das Kurzvideo „Come Closer“ wird seither international mit Lorbeeren überhäuft. Der Tanzfilm, zu dem der Komponist Axel Werner aus der Gemeinde Wörthsee die Musik schrieb, entstand während des ersten Corona-Lockdowns und ist eine „Hommage an die Nähe“.

Musikvideos gibt es in Hülle und Fülle, Internetplattformen sind voll mit Tanzclips und -videos. „Come Closer“ ist jedoch anders: „Wir unterscheiden uns, weil unsere kreative Mischung eine besonders mystische Wirkung erzeugt“, erklärt Peter Mang, der die Produktion leitete. „Wir verschmelzen Musik, Tanz und Film zu einem Kunstwerk aus einem Guss.“ „Und mit feinen Stilmitteln regen wir große Gefühle an“, ergänzt Werner, „um die Menschen zu berühren.“ Tatsächlich besticht der Film durch besondere Atmosphäre und das balladenhafte zarte Klavierspiel. Weniger ist oft mehr, und dafür ist „Come Closer“ ein gutes Beispiel.

Mittlerweile hat der Clip Ehrungen und Auszeichnungen von internationalen Filmfestivals in 14 Ländern erhalten. Besonders stolz ist das Team, das größtenteils aus dem Fünfseenland und München kommt, auf die Titelgewinne „Best Cinematography Music Video“ der Sweden Film Awards, „Best Music Video“ des Chandra Kamini International Film Festival in Swindon (UK), „Best Music Video“ des Varese Film Festivals (Italien), „Best Experimental Short Film“ sowie „Best Choreography“ im Five Continents Film Festival (Venezuela), „Best Music Video“ im World Distribution Award (Slowakei) und „Best Music Video“ im Direct Monthly Film Festival (Florida, USA).

Der Dreiminutenfilm verarbeitet das erste Werk der „Blue Hour Collection“, eine Folge von zwölf Klavierstücken, die Werner für modernes Ballett und Ausdruckstanz komponiert hat. Im Film träumt ein junger Mann von seiner entfernten Geliebten. Die beiden Tänzer Amelie Lambrichts (Belgien) und David Valencia (Kolumbien) sind auch privat ein Paar. Geprobt wurde in ihrer Küche in München und im Englischen Garten. Die Dreharbeiten fanden auf dem verlassenen Flughafen des Fliegerhorsts Landsberg in Penzing sowie im Wörthsee-Studio statt.

Gestärkt durch den Rückenwind hat Komponist Werner bereits die nächste Produktion vor Augen. „Wir finanzieren uns mithilfe vom Unternehmen in Co-Produktion, die unser emotionales Material für eigene Werbefilme verwenden“, erklärt Werner. „Wir planen in diesem Kunstformat weitere spannende Produktionen“, sagt der Wörthseer Komponist mit Blick auf die weiteren Klavierstücke der „Blue Hour Collection“, die fertig komponiert für die Veröffentlichung bereitstehen.

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