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Die Startläufer gaben gleich richtig Gas. Die schnellste Zeit auf der ersten Runde (5,3 Kilometer) lief der Würmathlet Floran Wenzler (vorne Mitte) in 17:14 Minuten.
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35. Starnberger Landkreislauf

Damen liefern sich offenen Schlagabtausch

Am Samstag ging der 35. Starnberger Landkreislauf in Wörthsee über die Bühne. Bei den Damen siegte die LG Würm Athletik vor dem LC Buchendorf, bei den Männern war es genau umgekehrt.

WörthseeBei der Siegerehrung in der Starnberger Brunnangerhalle brachte es Landrat Karl Roth auf den Punkt: „Es war ein geiles Sportevent.“ Passender hätte es der Schirmherr nicht formulieren können. Das Organisationsteam vom SC Wörthsee um Norbert Strangfeld hatte alles perfekt geplant. Das tolle Herbstwetter sorgte für den passenden Rahmen. Dementsprechend zufrieden zeigte sich dann auch Strangfeld. „Es ist hervorragend gelaufen. Wir hatten viele Helfer und konnten die Arbeit auf viele Schultern verteilen.“ Über 60 Freiwillige konnte der SC Wörthsee aus den eigenen Reihen rekrutieren. Dazu kamen dann noch die Helfer vom Landratsamt aus dem Team von Christine Geissler sowie Zeitnehmer, Ordner und Sprecher. Einer durfte natürlich nicht fehlen. „Ohne Bernhard Frühauf kann man sich den Landkreislauf nicht vorstellen“, rief Roth bei der Siegerehrung. Roth selbst bekam von BLSV-Kreisvorstand Walter Moser für seine Verdienste um den Sport die Verdienstplakette in Gold vom BLSV überreicht.

Dem scheidenden Landrat wurde von seinen Mitarbeitern ein emotionaler Abschied bereitet. Beim Zieleinlauf dröhnte „So sehn Sieger aus“ aus den Boxen. Mit Luftballons und einer Scherpe wurde Roth empfangen. Von Frühauf bekam er zum Abschied einen Startgutschein für einen Platz im Team LRA Oldies 500 + X.

Im sportlichen Bereich war für Spannung gesorgt. Die Damen der LG Würm Athletik und des LC Buchendorf lieferten sich einen regelrechten Schlagaustausch. Mehrmals wechselte die Führung. Auf die letzte Etappe ging die Buchendorferin Anna Rüchardt mit einem Vorsprung von etwa 100 Metern. Dann aber kam Veronika von Dehn gewaltig auf und kam mit knapp einer Minute Vorsprung ins Ziel. Im siegreichen LG-Team liefen neben von Dehn: Katka Paprancova, Kerstin Sollinger, Franziska Unterreitmeier, Louisa Omoruyi, Sarah Friedrich, Karin Dobiasch, Anna Krickser, Franziska Hekele und Johanna Karl. Dritte wurden die Triathletinnen des TV Planegg-Krailling. LG-Lauftrainer Torsten König kommentierte den Erfolg seiner Schützlinge so: „Ich bin extrem stolz für diesen Kampfgeist. Kompliment an die LCB-Damen. Ich bin megastolz, weil wir es beständig schaffen, den Nachwuchs an die forderste Front zu bringen“.

Womit sich ein Problem der LG-Männer offenbart. Der siegreiche LC Buchendorf hatte einen Altersdurchschnitt von 23 Jahren, die LG von über 30. Wie im Vorjahr gab es ein enges Rennen mit dem Skizug Bischofswiesen GebJGBtl 232, nur mit dem um vier Sekunden schnelleren Ergebnis zugunsten der Gäste diesmal. Knapp geschlagen geben musste sich der LC Buchendorf mit Simon Ginder, Michael Ager, Jakob Rüchardt, Korbinian Sautter, Bastian Dietl, Leonhard Mandl, Manuel Maier, Christian Schwarz, Theo Mommsen und Fynn Burger. Mit gut zwei Minuten Rückstand kam die LG Würm Athletik auf Platz zwei der Landkreiswertung vor dem SC Pöcking-Possenhofen Ski. „Unser Plan ist eigentlich nicht ganz aufgegangen. Wir wollten auf den langen Strecken mehr Vorsprung rauslaufen, weil wir letztes Jahr auf den kurzen Strecken so viel verloren haben. Wir haben viele junge Läufer, und die werden jedes Jahr schneller“, so LCB-Mannschaftsführer Jakob Rüchardt.

Die schnellste Firma waren die Flitzer vom Landratsamt vor den 3M Wadlbeißern und The Bird Runners. Cheforganisator Strangfeld durfte sich auch über den Sieger bei den Kindern freuen. Die SC Wörthsee Kids gewannen vor den SF Breitbrunn Kids und den Kraxeltrollen vom DAV Starnberg. „Die haben das Finale dahoam gewonnen“, jubelte Strangfeld.

Wenig zu tun hatte das Rote Kreuz. Neben einem Kreislaufkollaps gab es nur ein paar Schürfwunden und Insektenstiche zu versorgen. Zu kämpfen hatten die Organisatoren mit den Tücken der Technik. Dreimal fiel nämlich der Strom aus. Schnell war klar, dass es nicht am Notstromaggregat lag. Als Schuldiger konnte die Hüpfburg mitsamt ihrem Gebläse und nicht abgewickelter Kabeltrommel identifiziert werden. Das Sprecherteam um Dr. Friedhelm Peltz hatte anfangs Probleme mit den Mikrophonen. Ein immer wieder auftretendes Knacken störte bei der Moderation. Erst mit einem verkabelten Mikrophon wurde das besser. Die neue Online-Zeitübertragung auf zwei Monitore, die John Hyer eingerichtet hatte, wurde rege angenommen.

Alle Ergebnisse vom 35. Starnberger Landkreislauf unter www.lk-starnberg.de/landkreislauf.

Matthias Frühauf

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