Eine wilde Verfolgungsjagd lieferte sich Samstagnacht ein Autofahrer mit der Polizei im Landkreis Starnberg. (Symbolbild)
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Eine wilde Verfolgungsjagd lieferte sich Samstagnacht ein Autofahrer mit der Polizei im Landkreis Starnberg. (Symbolbild)

Rücksichtslos durch mehrere Orte gebrettert

Verfolgungsjagd auf A96 und A99: Mann rast auf Polizisten zu - selbst Schüsse können ihn nicht stoppen

  • Katharina Haase
    vonKatharina Haase
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Eine wilde Verfolgungsjagd lieferte sich Samstagnacht ein Autofahrer mit der Polizei im Landkreis Starnberg. Sein rücksichtsloses Verhalten gefährdete mehrere Leben.

  • Ein Autofahrer hat sich in der Nacht zum Sonntag (31. Mai) eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.
  • Dabei raste der 33-Jährige auf rücksichtslose Weise durch mehrere Orte.
  • Erst ein gezieltes Fahrmanöver konnte ihn stoppen.

Wörthsee - In der Nacht zum Sonntag (31. Mai 2020) wurde eine Streife der Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck im Ort Wörthsee am Starnberger See auf einen Autofahrer aufmerksam. Der 33-Jährige fuhr gegen 0.15 Uhr mit unnötig eingeschalteter Nebelbeleuchtung durch den Ort.

Als sich der Fahrer einer Kontrolle durch Flucht entzog, leiteten die Beamten eine Fahndung nach dem Wagen ein, an der mehrere Polizeistreifen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt waren. Die Polizei gibt nicht an, weshalb ein Hubschrauber eingesetzt wurde. Vermutlich war eine schnelle Festnahme des Fahrers zunächst nicht möglich. Es gelang jedoch nicht, den Fahrer mitsamt seinem Auto zu stoppen. Sogar als der 33-Jährige mit seinem Wagen einen ausgelegten „Stop-Stick“ überfuhr, der die Reifen des Autos beschädigte, fuhr der Mann einfach weiter und raste den Polizeiautos davon.

Verfolgungsjagd über A99 und A96: Mann rast auf Beamten zu

Mit grob rücksichtsloser und gefährdender Fahrweise flüchtete der Mann über die Orte Inning, Wörthsee, Oberpfaffenhofen, Gilching und Germering. Schließlich verlagerte sich die Verfolgungsjag d auf die A99 und schließlich auf die A96.

Die Beamten errichteten eine Straßensperre, um den 33-Jährigen zum Anhalten zu bewegen. Dieser raste jedoch mit hoher Geschwindigkeit auf die Beamten zu. Auch Warnschüsse konnten den Fahrer nicht stoppen, sodass die Beamten schließlich ausweichen mussten.

Erst vor wenigen Tagen fand in München eine filmreife Verfolgungsjagd samt Polizeihubschrauber-Einsatz statt. Sie zog sich allerdings bis nach Mittelfranken und nahm mehrere spektakuläre Wendungen.

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Polizei beendet Verfolgungsjagd: Fahrer stand unter Drogen

Erst nahe der Anschlussstelle Laim konnte der 33-Jährige durch ein gezieltes Fahrmanöver gestoppt und festgenommen werden. Nach ersten Erkenntnissen stand der Mann unter dem Einfluss von Drogen. Dies war auch der Grund seiner Flucht vor einer Kontrolle, wobei das rücksichtslose Verhalten, sowie der Widerstand gegen die Beamten die Situation für den 33-Jährigen nun noch verschlimmern dürften.

Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Es entstand jedoch ein Sachschaden an mehreren Fahrzeugen.

Der Führerschein des Allingers konnte noch vor Ort sichergestellt werden, ein Strafverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.

Lesen Sie auch: Polizisten führten gerade eine Verkehrskontrolle auf dem Autobahnring A99 durch. Da rastete ein 43-Jähriger aus. Er beleidigte die Beamten und zeigte ihnen den „Scheibenwischer“. Danach ging es auf Verfolgungsjagd.

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