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Ein Foodtruck für die Maistraße

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Von: Laura Forster

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Es ist angerichtet: Der Foodtruck „Silver Beach“ von Manfred Zobel (r.) versorgt von diesem Wochenende an Besucher und Anwohner am Badeplatz Maistraße in Steinebach. Für die Crêpe ist unter anderen Rajinder Singh zuständig.
Es ist angerichtet: Der Foodtruck „Silver Beach“ von Manfred Zobel (r.) versorgt von diesem Wochenende an Besucher und Anwohner am Badeplatz Maistraße in Steinebach. Für die Crêpe ist unter anderen Rajinder Singh zuständig. © Andrea Jaksch

Nutella-Crêpes, Cappuccino, Eis, Cocktails und verschiedene Salate – das hat der neue Foodtruck „Silver Beach“ am Nordufer des Wörthsees von diesem Samstag an im Angebot. Inhaber Manfred Zobel dürfte einigen bekannt sein: Er hatte im vergangenen Sommer den Kiosk am Pilsensee geführt.

Steinebach – Der Wörthsee hat einen neuen Ort zum Entspannen, Freunde treffen oder Kaffee trinken. An diesem Samstag eröffnet der Foodtruck „Silver Beach“ an der Maistraße am Nordufer des Sees. „Seit zwei Wochen steht der Truck schon auf dem Grundstück“, erklärt Inhaber Manfred Zobel (49) im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. „In der Zeit gab es ein Soft-Opening. Das heißt, wir haben verschiedene Gerichte ausprobiert und angeboten. Das gesamte Sortiment gibt es aber erst ab dem Wochenende.“

Auf die Ausschreibung der Gemeinde Wörthsee ist Zobel vor drei Monaten über einen Geschäftspartner aufmerksam geworden. „Die Gemeinde bietet für einen ,Food-Truck-Betreiber’ und ,Kümmerer’ am Badeplatz Maistraße/Wörthseestraße einen Stellplatz“, hieß es damals in der Anzeige der Gemeinde. Sofort stand für Zobel fest, dass er sich für den Platz am See bewerben will. „Ich hatte ja schon Erfahrung“, sagt der Münchner, der in Seefeld geboren ist. Im vergangenen Jahr hatte er wegen eines Krankheitsfalls den Kiosk am Pilsensee übernommen. „Das hat super geklappt“, sagt Zobel, der Inhaber eines Unternehmens für Eventlocations und Catering ist. „Meine Mitarbeiter haben auch schon gefragt, ob wir so etwas mal wieder machen können. Ihnen hat die Atmosphäre am See gut gefallen.“

Bevor Zobel sich im Rathaus als potenzieller Kandidat vorstellte, hatte er ein Konzept ausgearbeitet. „Das ist wichtig, denn man will ja bei den Anwohnern in guter Erinnerung bleiben.“ Geruchsstarke Gerichte zum Braten stehen deshalb nicht auf der Karte. „Wir wollen die Nachbarn versorgen und nicht verärgern“, sagt der 49-Jährige. Der Gemeinderat zeigte sich von Zobels Konzept begeistert und gab ihm den Stellplatz.

Ursprünglich sollte der silberne Foodtruck schon seit Juni an der Maistraße stehen. „Es gab jedoch Lieferschwierigkeiten, deshalb hat sich die Eröffnung bis Anfang August gezogen“, sagt Zobel. In den kommenden drei Monaten bieten der Münchner und sein Team sieben Tage die Woche verschiedene Kaffeespezialitäten, diverse Salate, Cocktails und Eis an. Das Aushängeschild sind die Crêpe-Variationen, die es sowohl in süßen als auch in herzhaften Varianten gibt. „Die werden alle frisch vor Ort zubereitet“, betont Zobel. „Es gibt Zimt-Zucker-Crêpes, Nutella-Crêpes, Tomate-Basilikum-Käse-Crêpes und Käse-Schinken-Crêpes. Wir bieten alles an, damit die Besucher für einen Tag am See gut versorgt sind.“

Zu Zobels Aufgaben zählt jedoch nicht nur, die Gäste zu bewirten. Er muss auch die Liegewiese sauber halten und von Müll befreien sowie die Toilettenanlagen täglich mindestens zweimal reinigen.

Seit Tagen hat Zobel auf die Eröffnung hingefiebert. „Ich wünsche mir, dass wir schöne restliche Sommerferien bekommen und die Stimmung am Wörthsee mit dem Foodtruck ein bisschen verbessern können.“

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