Strahlende Gesichter bei „Wörthsee zeigt sich“: (v.l.) Barbara Gäch, Susanne Pröbster (beide Bauernbühne Wörthsee), Juliane Seeliger-von Gemmingen (Kulturreferentin), Franziska Gäch (Bauernbühne), Andreas Herget und Jule Heuchert (beide Wasserwacht).
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Strahlende Gesichter bei „Wörthsee zeigt sich“: (v.l.) Barbara Gäch, Susanne Pröbster (beide Bauernbühne Wörthsee), Juliane Seeliger-von Gemmingen (Kulturreferentin), Franziska Gäch (Bauernbühne), Andreas Herget und Jule Heuchert (beide Wasserwacht).

Hunderte Besucher bei „Wörthsee zeigt sich“ – Musik, Kultur und Köstlichkeiten

Eine Gemeinde genießt den Ausnahmezustand

Bis zuletzt war offen, ob die Veranstaltung durchgezogen werden kann. Doch die Gemeinde Wörthsee hatte Glück. Und „Wörthsee zeigt sich“ war ein Erfolg.

Steinebach – Ein Ort im positiven Ausnahmezustand: Die ganze Gemeinde Wörthsee schien am Sonntag auf den Beinen zu sein. Von der Maistraße bis zum Kiosk am Birkenweg zogen sich Stände und Buden, Menschen flanierten über die Seestraße, bis hoch zum Kriegerdenkmal duftete es nach Köstlichkeiten, erklang Musik und standen die Menschen – mit Abstand – im Freien zusammen: Die Premiere von „Wörthsee zeigt sich“ ist wunderbar gelaufen, darüber waren sich alle einig. Keine Frage, es soll nächstes Jahr eine Wiederholung geben.

Für viele Vereine war die Veranstaltung nach diesen ganzen Corona-Monaten ein Segen. Endlich durften Blaskapelle, Jazzbands und die Jugendbande wieder im größeren Rahmen spielen. Die Bauernbühne Wörthsee hatte beim Augustiner einen Stand aufgebaut und veranstaltete dort ein Ratequiz. „Das ist einfach schön für uns“, freute sich Barbara Gäch. Zweimal schon musste die Bauernbühne Proben und Aufführungen absagen. „Wir hoffen sehr, dass es im Januar losgehen kann.“

Im Flachpark standen die Menschen Schlange für die Würstl des Rotary Clubs. „Walchstadt hilft“ hatte auf dem Parkplatz des Rathauses einen üppigen Flohmarkt mit mehr als 30 Ständen organisiert. Wasserwacht und Feuerwehr Walchstadt zeigten sich mit Wasserrettungsübungen, vor dem Gerätehaus der Feuerwehr Steinebach-Auing knallten die Peitschen der Goaßlschnalzer. Beim Il Kiosko schmetterte Tenor Giuseppe Del Duca Arien, und im Rathaus bewunderten zahlreiche Besucher die Bilder des Kulturvereins, von Bauamtsleiterin Ute Bigale und dem Künstlerpaar Bettina und Carl Grosselfinger. Die Vereine waren mit liebevoll gestalteten Ständen und Buden vertreten, an der Pizzakreuzung warb das Fitnessstudio mit seinem Programm, und sämtliche Gastronomen lockten mit besonderen lukullischen Angeboten.

„Es ist wirklich wunderbar“, freute sich Juliane Seeliger-von Gemmingen, die als Kulturreferentin die Veranstaltung federführend organisiert hatte. Bürgermeisterin Christel Muggenthal habe ihr freie Hand gelassen. Alle seien dankbar und glücklich, „jeder freut sich, sich zu treffen“. Dabei habe sie wegen der steigenden Corona-Zahlen im Landkreis Starnberg bis zuletzt gebangt, ob die Veranstaltung durchgeführt werden kann. Alle Teilnehmer hätten sich an ein umfangreiches Hygienekonzept zu halten. „Das wird beherzigt.“ Auch Bürgermeisterin Muggenthal flanierte über die Straßen. „Vielleicht können wir im nächsten Jahr wieder näher zusammenrücken“, sagte sie.  

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