1. Startseite
  2. Lokales
  3. Starnberg
  4. Wörthsee

Faltplan für ein besseres Miteinander

Erstellt:

Kommentare

Präsentierten den Infoflyer über die Gemeinde Wörthsee (v.l.): Grafikerin Karin Schneider, Bürgermeisterin Christel Muggenthal, Kulturreferentin Juliane Seeliger-von Gemmingen, Dehoga-Kreisvorsitzende Claudia Aumiller und Grafikerin Tanja Schmalz.
Präsentierten den Infoflyer über die Gemeinde Wörthsee (v.l.): Grafikerin Karin Schneider, Bürgermeisterin Christel Muggenthal, Kulturreferentin Juliane Seeliger-von Gemmingen, Dehoga-Kreisvorsitzende Claudia Aumiller und Grafikerin Tanja Schmalz. © Andrea Jaksch

Der Wörthsee und seine Umgebung erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Um Besucher zu informieren und ein harmonisches Miteinander mit den Anwohnern zu gewährleisten, hat die Gemeinde Wörthsee jetzt einen Flyer gestaltet. Er soll im gesamten Landkreis Starnberg verteilt werde

Steinebach – Sie ist fast ein Kunstwerk: Eine bunte, liebevoll gestaltete Faltkarte soll in Zukunft Besuchern der Gemeinde Wörthsee den Weg weisen und sie über den Weg und Wichtiges informieren. Wörthsees Bürgermeisterin Christel Muggenthal, Kulturreferentin Juliane Seeliger-von Gemmingen, die für die Gestaltung verantwortlichen Grafikerinnen Tanja Schmalz und Karin Schneider sowie Claudia Aumiller vom Kreisverband des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes stellten den Faltplan gestern bei einem Pressetermin vor.

„Bis jetzt gab es ja nicht wirklich eine Karte von Wörthsee, und da wir immer mehr Gäste bei uns begrüßen dürfen, ist der Bedarf nach Informationen natürlich groß“, erklärte Seeliger-von Gemmingen. Besonders seit Corona kämen immer mehr Menschen an den Wochenenden und Feiertagen zum Wörthsee, die vielen Freizeitangebote und das Seepanorama locken Besucher aus der ganzen Region an. Das habe aber nicht nur positive Auswirkungen, so die Kulturbeauftragte. „Die Tagesgäste sind hier natürlich herzlich willkommen, aber wir versuchen, ein harmonisches Miteinander zu gewährleisten und die Besucherströme besser zu lenken. Die Parkplätze in Seenähe sind begrenzt und die Natur soll auch nicht unter den Besuchern leiden müssen“, sagte Seeliger-von Gemmingen.

Ein wichtiges Anliegen der Gemeinde ist, dass weniger Besucher mit dem Auto zum Wörthsee kommen. Deswegen weist der Plan auf die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr hin – die S-Bahn Linie S8 und mehrere Buslinien verkehren regelmäßig, die Haltestellen liegen in unmittelbarer Seenähe.

Auch der Naturschutz nimmt einen prominenten Platz in der Faltkarte ein. Die Mausinsel in der Mitte des Sees befindet sich in Privatbesitz und ist von einer hochsensiblen Naturschutzzone umgeben – das Betreten ist verboten. Der Flyer weist Wassersportler darauf hin, genügend Abstand von Schilfzonen, Ufern und Wassertieren zu halten, sodass die Natur möglichst geschont bleibt. Abfall sollen die Besucher entsorgen oder wieder mit nach Hause nehmen, denn: „Müllberge wollen wir vermeiden“, betonte Seeliger-von Gemmingen.

Zudem informiert der Faltplan über kulturelle und kulinarische Angebote rund um den See und die Sport- und Freizeitaktivitäten. Das Herzstück bildet aber die Karte der Region von den Grafikerinnen Tanja Schmalz und Karin Schneider aus Wörthsee. Sie enthält Hinweise auf Gastronomie, Badeplätze, Bootsverleih und Parkplätze. „Wir haben schon mal mit der Gemeinde zusammengearbeitet, deswegen wurden wir dann auch mit der Gestaltung der Karte beauftragt“, sagte Karin Schneider.

Der Faltplan wird diese Woche kostenfrei an Gastronomien und Beherbergungsbetriebe in der Gemeinde verteilt. Außerdem soll er in Zukunft in den Tourismusbüros in Starnberg und Herrsching, dem Rathaus Wörthsee und der Bibliothek des Ortes ausliegen.

Sören Maas

Auch interessant

Kommentare