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Kaum ein Durchkommen gab es für die Autofahrer am Sonntag in Steinebach, als Tausende auf das Eis des Wörthsees strömten.

Verkehr

Parkchaos macht nachdenklich

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Steinebach - Beste Bedingungen am Himmel und auf dem Eis - 15000 Menschen stürmen auf den Wörthsee und sorgen in Steinebach für ein Parkchaos. Zum Teil wird vogelwild geparkt. Bürgermeisterin Christel Muggenthal würde so etwas gern künftig vermeiden.

Der Verkehr rund um den Wörthsee war das größte Problem am vergangenen Wochenende, als tausende Menschen die grandiosen Wetter- und Eisbedinungen nutzen wollten. Wörthsees Bürgermeisterin Christel Muggenthal hatte sich am Sonntag zu Fuß auf den Weg durch Steinebach gemacht und konnte nicht glauben, „wie vogelwild“ die Leute ihre Fahrzeuge parken. Die Leute selbst konnten es offenbar nicht glauben, dass sie nicht abgeschleppt wurden. „Als ich zum Rathaus zurückkam, kam mir ein Pärchen entgegen, das ihr Auto mitten auf der Wiese geparkt hatte“, erzählt die Bürgermeisterin. Sie habe die überraschten Worte der Frau noch im Ohr: „Guck, das Auto steht noch da.“

Das dies kein Zustand war, ist der Rathauschefin bewusst. „Eigentlich hätte die Verkehrsüberwachung komen sollen“, sagt sie. Es sei ja zu erwarten gewesen, dass so viele Menschen an die Seen kommen. Die Knöllchenverteiler kamen aber nicht. Der Grund war ihr gestern Nachmittag noch nicht bekannt, aber darüber werde noch zu reden sein. „Wir sind dran.“

Tage mit Verhältnissen wie diesen gibt es nicht alle Jahre. 15 000 Menschen sollen sich allein am Sontnag rund um den Wörthsee und auf dem Eis befunden haben. Das gibt es selbst an Sommertagen nicht. Rund um den See wurde an Straßenrändern und in den Wiesen geparkt. In Steinebach war kaum mehr Gegenverkehr möglich. Geschweige denn, dass Rettungswege freigeblieben wären. Der Parkplatz am S-Bahnhof Steinebach dagegen hatte noch viele freie Plätze.

Bei der Kälte wollte offensichtlich niemand lange Wege in Kauf nehmen, dafür aber ein Verkehrschaos. „Viele kamen auch mit der S-Bahn“, weiß Christel Muggenthal. Aber viele eben auch mit dem Auto. „Wir können die Parkplätze nicht vermehren“, sagt sie, fest davon ausgegangen, dass die Verkehrsüberwachung kommt. „Die müssen wir stärker heranziehen, gerade an solchen Tagen.“

Eine andere Möglichkeit sei es, die Parksituation über Einbahnstraßen-Regelungen zu lenken, sobald starke Verkehrsaufkommen drohten. „Darüber müssen wir nachdenken und auch mit der Polizei sprechen.“ Wenn nämlich frühzeitig abgeschleppt werden könne, würden die Autobesitzer auch umsichtiger parken, denkt Christel Muggenthal. Wovon sie nicht viel hält, wäre ein Parkleitsystem, „das bringt nichts“.

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