Kinderkrippe auf dem Silbertablett

Wörthsee - Die Gemeinde Wörthsee könnte eine Kinderkrippe zum Nulltarif bekommen. Möglich macht das ein privater Betreiber samt Investor.

Die Firma „Denk mit!“, Betreiber zahlreicher Kinderbetreuungseinrichtungen und Lernstudios, hatte der Gemeinde Wörthsee bereits vor einigen Wochen ihre Aufwartung gemacht. Am Mittwoch erläuterten nun Geschäftsführerin Karin Bader und Investor Bernd Schulte-Middelich von der ASTO-Zukunftsimmobilien GmbH dem Rat ihr Konzept. Das Gremium zeigte sich beeindruckt von der Professionalität des Duos. „Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich den Auftrag sofort vergeben“, sagt Bürgermeister Peter Flach.

Die Gemeinde würde die Krippe zum Nulltarif bekommen. „Ich werde von keiner Gemeinde einen Defizitausgleich erwarten“, sagte Karin Bader. Das einzige, was sie und Schulte-Middelich von der Kommune erwarten, ist die Vermittlung oder der Verkauf eines geeigneten Grundstücks, die erforderlichen Genehmigungen und die Beantragung von staatlichen Fördermitteln. ASTO plant, finanziert und errichtet die Gebäude für die Kinderkrippe, „Denk mit!“ ist für die Trägerschaft und den Betrieb zuständig, erstellt das pädagogische Konzept und ist für die Personalplanung verantwortlich. In Wörthsee will der private Träger mit drei bis vier Gruppen mit je zwölf Kindern starten. Die Kosten liegen für die Eltern zwischen 262 und 399 Euro monatlich. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7 bis voraussichtlich 18 Uhr.

Bürgermeister Peter Flach will jetzt noch von einem Juristen prüfen lassen, ob das Projekt ausschreibungspflichtig ist. Spätestens bis Weihnachten soll eine Entscheidung getroffen werden.

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