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Ein Einbrecher macht sich am Wörthsee zu schaffen - immer mit der gleichen Vorgehensweise (Symbolbild). 

Kripo ermittelt

Kiosk an Wörthsee-Strandbad: Fünf Einbrüche in ein paar Wochen

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Sabine Wildenblanck ist sauer und enttäuscht. In ihrem Kiosk am Strandbad Raabe am Wörthsee ist in der Nacht auf Mittwoch erneut eingebrochen worden. Es war bereits der fünfte Einbruch in den vergangenen vier, fünf Wochen. Dieses Mal war laut Polizeibericht auch eine Soft-Air-Pistole im Spiel.

Steinebach – Die Vorgehensweise des Täters ist immer dieselbe. „Er kommt rein, klaut irgendwas, lässt eine Flasche Bier stehen und geht wieder“, erzählt Wildenblanck, die seit sechs Jahren Pächterin des kleinen, idyllischen Strandbads ist. Dreimal setzte er sich danach in eins ihrer Elektroboote. Jedes Mal wurde dieses am nächsten Morgen weiter südlich am Ufer beim Kiosk am Birkenweg gefunden – so auch am Mittwoch.

„Als ich mich diesmal in das Boot gesetzt habe, um es zurückzufahren, lag da aber die Pistole“, sagt Wildenblanck schockiert. Klar, die sei harmlos. „Aber wenn du nachts jemanden triffst mit so einem Ding, weißt du das ja nicht.“ Das Ganze sei mittlerweile doch mehr als ein Dummer-Jungen-Streich, findet sie.

Polizei und Kripo ermitteln in dem Fall

Polizei und Kripo ermitteln in dem Fall. Wildenblanck hat auch einen Verdacht. „Aber darum soll sich die Polizei kümmern“, sagt sie. Einen Feldzug gegen ihre Person vermutet sie nicht. Nachdem der Täter neben seiner Bierflasche auch jede Menge Fingerabdrücke hinterlassen habe, hofft Wildenblanck bald auf Neuigkeiten bei den Ermittlungen. Bei der Bierflasche handele es sich immer um eine Marke, die bei ihr im Kiosk nicht zu bekommen sei.

Der Schaden im Kiosk hält sich indessen in Grenzen. „Diesmal hat er zwar die ganze Kasse mitgenommen“, sagt Wildenblanck. Diese war aber leer und ist laut Polizei nur etwa 50 Euro wert. Die Diebeszüge waren grundsätzlich eher erfolglos. „Mal hat er 20, 30 Euro mitgenommen. Ein anderes Mal die Trinkgeldschweinchen.“ Da sei zwar nie viel drin gewesen. „Aber gemein ist das schon“, findet sie. Bei seinem letzten Einbruch habe der Unbekannte zudem das Fenster aufgestemmt, um ins Innere des Kiosks zu gelangen. Sie habe sich dieses Mal so geärgert, dass sie den Vorfall auf ihrer Facebook-Seite gepostet habe. Dort erhält sie viel Trost und Zuspruch. „Mein Gedanke war, dass wir hier alle aufeinander achten und uns den Frieden am See nicht zerstören lassen.“

Auf der Webcam des Kiosks am Birkenweg ist laut Wildenblanck übrigens nichts zu sehen. Die Polizei Herrsching bittet unter (0 81 52) 9 30 20 um Hinweise.

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Die Krawall-Nacht vor der Starnberger Polizeiwache ist noch lange nicht aufgeklärt. Ein Dutzend Kripobeamte ist mit den Ermittlungen betraut. Unabhängig davon musste sich das Starnberger Jugendgericht dieser Tage mit einem anderen Fall von Gewalt gegen Polizisten beschäftigen.

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