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Sein DJ-Comeback gibt Matthias Matuschik für einen einmaligen Auftritt am Freitag in der Buddha-Bar in Steinebach. Karten gibt es für 9 Euro vor Ort.

Veranstaltung

So gibt „Matuschke“ seinen Einstand für Steinebach

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Ein echter Klassiker soll am Freitag wiederbelebt werden. Der Bayern-3-Starmoderator Matthias Matuschik, bekannt als „Matuschke“, legt ab 21.30 Uhr in der ehemaligen Gifthütte in Steinebach, der heutigen Buddha-Bar, auf.

Steinebach – Matthias Matuschik hat schon vor 9000 Besuchern bei Rock im Park aufgelegt, ehe er vor zwei Jahren seine Karriere als DJ beendete. Für diesen einen Auftritt kehrt er zurück. Auf was er sich am Freitag noch freut und warum er sich zu einem einmaligen Comeback entschlossen hat, erzählt der Bayern-3-Starmoderator im Gespräch mit dem Starnberger Merkur.

-Am Freitag besuchen Sie den Landkreis Starnberg...

Das ist so nicht richtig. Ich wohne schon im Landkreis Starnberg. Ätsch! (lacht). Seit März wohne ich in Steinebach.

-Dann wird Ihr Auftritt am Freitag ja ein Heimspiel. Wie kam das zustande?

Eigentlich habe ich meine Karriere als DJ vor zwei Jahren beendet. Ich bin als Kabarettist an Wochenenden in ganz Bayern unterwegs. Bei meinem Stammtisch haben mir die Leute aber von den alten Zeiten der Gifthütte vorgeschwärmt und mich gebeten, was zu machen. Meine CDs und Platten habe ich noch da. Dann habe ich gesagt: Machen wir eine schöne Party, bevor der Herbst kommt!

-Dafür haben Sie sich einen besonderen Ort ausgesucht.

Die Gifthütte und ich – das sind zwei Kapazitäten, die aufeinander treffen. Wir werden sehen: Haben wir noch einen Namen? Können wir es noch? Die Gifthütte hat eigentlich nur einmal im Jahr an Weihnachten offen – die liegt brach und soll wieder aufleben. Ich wohne auch nur ein paar Gehminuten davon entfernt. Das wird mein Einstand für den Ort.

-Wie soll der Abend ablaufen?

Am Freitag wird es schön, deshalb sind wir drin und draußen. Bis 22 Uhr kann ich draußen auflegen, dann geht es rein. Wir spielen House und Mashup, auch Party-Musik ist dabei. Das ist ein wunderschöner Laden, ich freue mich drauf. Eine Freundin und jemand aus dem Ort werden auch auflegen. Dann habe ich Zeit, um mit den Leuten zu sprechen.

-Sind sie schon ein bisschen nervös vor Ihrem DJ-Comeback?

Das kann man nicht verlernen. Das kann ich auch noch in zehn Jahren, wenn man mich nachts um 3 Uhr weckt. Ich habe nur ein bisschen Angst, dass manche kommen und mich bitten, auch bei ihnen aufzulegen. Das wird es nicht geben – das ist ein einmaliger Rückfall. Ich mache das, damit Steinebach weiß: Da ist jemand, der laut kann.

-Keine Angst vor den Nachbarn?

Mit denen wird es keinen Ärger geben. Ich habe gehört, die kommen selbst zur Party (lacht). Mal sehen, wer noch kommt. Ich bin gespannt auf die Nummernschilder.“

Interview: Sebastian Raviol

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