Die erste Ladesäule der Gemeinde: Wörthsees Bürgermeisterin Christel Muggenthal, Stadtwerke-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt und Vertriebsleiter Andreas Wohlmann (v.l.) bei der Inbetriebnahme kurz vor Ostern.
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Die erste Ladesäule der Gemeinde: Wörthsees Bürgermeisterin Christel Muggenthal, Stadtwerke-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt und Vertriebsleiter Andreas Wohlmann (v.l.) bei der Inbetriebnahme kurz vor Ostern.

Neue E-Tankstelle auf dem gemeindlichen Parkplatz in Steinebach

Mit Ladesäule gegen Reichweitenangst

  • Hanna von Prittwitz
    vonHanna von Prittwitz
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Sie ist erst eine knappe Woche alt, findet aber schon Fans: Kurz vor Ostern haben die Stadtwerke Fürstenfeldbruck beim Rathaus der Gemeinde Wörthsee in Steinebach die erste öffentliche Ladesäule installiert und in Betrieb genommen. „Sie wurde schon in den ersten Tagen überdurchschnittlich gut genutzt“, freut sich Bürgermeisterin Christel Muggenthal.

Steinebach - Den Besitzern von Elektroautos stehen damit ab sofort zwei Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt je Ladepunkt und Steckern des Typs 2 zur Verfügung. „Der Strom ist zu 100 Prozent Ökostrom und damit garantiert CO2-neutral“, erklärt die Gemeinde auf ihrer Internetseite. Die Abrechnung erfolgt über die FFBemobil-Ladekarte oder einen anderen Anbieter. Alternativ können die Autofahrer aber auch eine sogenannte Ad-hoc-Ladung durchführen. Vor der Ladesäule auf dem Rathausparkplatz werden zwei Sonderparkplätze eingerichtet, auf der die Elektroautos während des Ladevorgangs kostenfrei geparkt werden können.

Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck haben rund 17 000 Euro in die Ladesäule investiert und betreiben sie auch. Die Hälfte der Kosten deckt das Förderprogramm des Freistaats Bayern. „Entscheidend für den Ausbau der Elektromobilität ist ein flächendeckendes Ladenetz“, erklärt Geschäftsführer Jan Hoppenstedt, der gemeinsam mit Vertriebsleiter Andreas Wohlmann und Bürgermeisterin Muggenthal die Ladesäule offiziell in Betrieb nahm. Denn eines der größten Hemmnisse, sich ein Elektroauto anzuschaffen, sei die sogenannte Reichweitenangst. „Diese Befürchtung nehmen wir durch den Ausbau von Wallboxen in Privathaushalten und dem wachsenden Angebot an Ladepunkten, wie in Wörthsee.“

Bürgermeisterin Muggenthal hat schon in den ersten Tagen beobachtet, dass die Säule rege genutzt wird. „Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Schließlich wolle auch die Gemeinde Wörthsee im Sinne ihres nachhaltigen Mobilitätskonzepts zusätzliche Anreize schaffen, um auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. „Nicht zuletzt können wir mit der neuen Ladesäule unsere eigene Flotte komfortabel mit CO2-freiem Strom laden“, kündigt die Bürgermeisterin an. Damit sei die Gemeinde dann noch umweltfreundlicher unterwegs, „und wir verbessern darüber hinaus unsere Klimabilanz“.

Im Moment betreiben die Stadtwerke Fürstenfeldbruck 15 Ladesäulen an 13 Standorten im gesamten Versorgungsgebiet.

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