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Ortsentwicklung: Jetzt sind die Bürger gefragt

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„Fragen an die Ortsmitte“: die Planer René Ziegler (l.) und Christian Wagner zusammen mit Bürgermeisterin Christel Muggenthal bei der Ausstellungseröffnung diese Woche. Antworten auf die Fragen können und sollen jetzt die Steinebacher Bürger geben.
„Fragen an die Ortsmitte“: die Planer René Ziegler (l.) und Christian Wagner zusammen mit Bürgermeisterin Christel Muggenthal bei der Ausstellungseröffnung diese Woche. Antworten auf die Fragen können und sollen jetzt die Steinebacher Bürger geben. © Andrea Jaksch

Die Ausstellung „Fragen an die Ortsmitte“ sucht Antworten. Die soll sich nicht etwa die Gemeindeverwaltung von Wörthsee einfallen lassen, sondern die Bürger.

Steinebach – Der Kirchenwirt wird saniert und umgebaut, der ehemalige Biergarten wird zum Dorfplatz, der Standort des Maibaums an seinen ursprünglichen Platz verlegt, außerdem soll der Kreuzungsbereich bei der Kirche verkehrsberuhigt werden – das sind wesentliche Beispiele dafür, was sich in den nächsten Jahren in Steinebach verändern wird. Unter dem Motto „Die Ortsmitte Steinebach gemeinsam gestalten“ lädt die Gemeinde die Bürger nun ein, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen.

Zusammen mit den Planern René Ziegler (Büro Raumposition) und Christian Wagner (Büro zwoPK) eröffnete Bürgermeisterin Christel Muggenthal diese Woche beim Kirchenwirt eine Freiluftausstellung. Auf großen Plakaten werden die Projekte vorgestellt. Bereits zur Eröffnung hatten die Bürger die Möglichkeit, ihre Meinung kundzutun. Nun gibt es eine Frist bis 25. September, innerhalb der die Steinebacher Gestaltungs- und Änderungsvorschläge schriftlich einbringen können. Die entsprechenden Postkarten sind der Projektzeitung angehängt, die im Rathaus ausliegt. Außerdem stehen am Bauzaun beim Kirchenwirt weitere Antwortkarten mit Briefkasten zur Verfügung.

„Im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Standort des Maibaums in Kirchenwirtnähe war die Frage aufgeworfen worden, ob dieser an seinen historischen Standort zurückverlegt werden sollte“, erklärt die Kulturbeauftragte der Gemeinde, Juliane Seeliger-von Gemmingen. „Mit der Rückverlegung ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten für den Vorplatz des Mesnerhauses.“ Dort können sich die Planer einen Obstgarten mit Sitzmöglichkeiten vorstellen. „Erklärtes Ziel ist es, für die Ortsmitte ein ganzheitliches und tragfähiges Zukunftsbild zu erstellen“, sagt Seeliger-von Gemmingen.

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