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Weil Kalb Liesl aber regelmäßig ausbüxt, riefen Spaziergänger immer wieder die Polizei.

Auf Wiese im Landkreis Starnberg

Kalb Liesl büxt immer wieder aus und sorgt für Anrufe bei Polizei - dann haben Besitzer eine Idee

Immer wieder sorgte Kalb Liesl für Anrufe bei der Polizei. Bis sich ihre Besitzer etwas überlegten. Mittlerweile ist Liesl bei Spaziergängern eine Attraktion. 

Landkreis Starnberg – Spaziergänger und Radfahrer kennen sie längst, die zottelige Liesl. Und nicht nur das: Die junge Dame ist bei Spaziergängern eine liebgewonnene Attraktion. Das Scottish-Highländer-Kalb lebt mit seiner Herde auf einer Wiese im Landkreis Starnberg und gehört einer Familie aus Steinebach. Sie haben das Kälbchen mit der Flasche aufgezogen. „Die Mutter wollte es nicht. Da haben wir Liesl zu uns geholt“, berichtet die Familie. Also stand Liesl einige Wochen in einem kleinen Gehege auf einem Hof und wurde täglich mit Milch aus der Flasche gefüttert. 

So sieht es aus, wenn Liesl mal wieder stiften geht und zum Beispiel über den Zaun springt.

Kalb Liesl mit Flasche aufgezogen - als sie zurück zur Herde kommt, beginnt das Problem

Als sie groß genug war, zog sie zurück zur Herde. Und damit begann das Problem. „Der Tierarzt hatte uns schon prophezeit, dass die anderen Tiere sie nicht mehr akzeptieren würden“, erklärt die Familie. Das heißt: Liesl darf zwar mit ihnen fressen, ansonsten hält sich die Zuneigung aber in Grenzen. Daher geht Liesl regelmäßig stiften.

Kennen Sie schon den Instagram-Account des Starnberger Merkur? Auch dort tummelt sich Liesl immer mal wieder.

„Sie drückt sich durch den Elektrozaun durch oder springt drüber“, sagt die Besitzerin von Liesl und wundert sich selbst. Denn die Drähte halten die großen Tiere von solchen Aktionen sehr wohl ab. Sei’s drum. Liesl steht also gerne allein und ziemlich oft auf der falschen Seite des Zauns herum. 

Liels büxt immer wieder aus: Spaziergänger rufen Polizei

Nicht weiter schlimm, eigentlich, wären da nicht die regelmäßigen Anrufe der von besorgten Spaziergängern alarmierten Polizei. Diese häuften sich zuletzt derart, dass die Familie nun eine Art Bedienungsanleitung für Liesl aufgestellt haben. 

Ein Schild soll nun Anrufe bei der Polizei verhindern.

„Mein Papa sagt, es ist Ok wenn ich draußen spiele“, ist auf dem Schild nachzulesen, und: „Bitte rufe nicht mehr die Polizei an, sonst bekomme ich immer Ärger.“ Mittlerweile ist das Scottish-Highland-Rind ein Jahr alt, die Hörner wachsen sozusagen in Einklang mit dem Ausflugsradius, wie auf dem Foto zu erkennen ist. „Sie ist absolut friedlich“, sagt die Familie.

hvp

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