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Begeisterte Nachwuchsmusiker: 27 Kinder nehmen am Bläserklassen-Projekt der Grundschule teil. Bei einer Vorstellung in der Aula der Schule waren auch (hinten v.l.) Elke Höllrich, Konrad Gritschneder, Bürgermeisterin Ch ristel Muggenthal, Klassenlehrerin Michaela Berberich und Manuela Wack dabei. 

Nachwuchsförderung

18 000 Euro für die neue Bläserklasse

Bei der Grundschule Wörthsee gibt es seit Beginn dieses Schuljahres eine Bläserklasse. Die Kinder sind mit Begeisterung dabei. Die Blaskapelle hat für das Projekt für 18 000 Euro Instrumente gekauft.

Steinebach – „Jeder spielt so gut er kann, und dann ist der nächste dran“, schallte es fröhlich durch die Grundschule der Gemeinde Wörthsee. Sozusagen ohne Pauken, aber mit Trompeten, Posaunen, Klarinetten, Tenorhörnern und Tubas stellte sich die neue Bläserklasse der Grundschule vor. Die komplette Schulfamilie versammelte sich in der Aula, um die Instrumente kennenzulernen und zu hören, was die jungen Teilnehmer schon in den ersten Unterrichtsstunden gelernt hatten. Denn gleich 27 Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse haben sich für das neue Projekt angemeldet.

Initiiert hat das Ganze die Blaskapelle Wörthsee. 18 000 Euro für Instrumente lässt sich die Kapelle diese Art von Nachwuchsarbeit kosten. Die Idee dazu kam aus ihren Reihen. Getrommelt hatten Schule und Blaskapelle für ihr Projekt dann schon vor den Sommerferien. „Der Andrang war gleich so groß, dass wir Instrumente nachkaufen mussten“, erzählt Vorstand Konrad Gritschneder. „Wir hatten mit bis zu zehn Schülern gerechnet am Anfang, das hat uns schon sehr gefreut.“

Den wöchentlichen Nachmittagsunterricht übernehmen externe Musiklehrer wie Manuela Wack und Elke Höllrich, die von der Blaskapelle auch bezahlt werden. Die Eltern kostet der Unterricht ihrer Sprößlinge 35 Euro im Monat. Ihren ersten offiziellen Auftritt haben die Nachwuchsmusiker am 26. Januar im Augustiner am Wörthsee.

Derweil will die Blaskapelle Wörthsee versuchen, ihren Finanzetat auszugleichen: „Wir werden Bürger in Wörthsee, Gewerbetreibende, Freunde der Musik und die Eltern um Spenden bitten“, kündigt Gritschneder an. Bei der Vorstellung in der Schule habe auch Bürgermeisterin Christel Muggenthal signalisiert, dass sie sich für einen Zuschuss durch die Gemeinde stark machen werde. „Und auch einige Eltern haben schon gesagt, sie fänden das toll und würden uns Instrumente abkaufen“, berichtet Gritschneder. Ihm sei aber ganz was anderes am Allerwichtigsten: „Ich hoffe einfach sehr, dass die Kinder Spaß haben und auch dabeibleiben.“ 

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