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Problem Verkehr: Die Wörthseer leiden unter dem Ausflugsverkehr, der jedes Wochenende über den Ort hereinbricht. 

Umfrageergebnis

Wörthsees Sorgenkind ist der Verkehr

Wo drückt die Wörthseer der Schuh? Was bewerten sie am besten? Die CSU hatte die Bürger aufgefordert, im Rahmen einer Umfrage ihre Bewertungen abzugeben. Erste Ergebnisse liegen nun vor.

Wörthsee – Wörthsees CSU sucht Tuchfühlung mit Bürgerinteressen. Unter dem Slogan „Was bewegt Wörthsee?“ hatte die Partei jüngst an alle 2500 Haushalte in der Gemeinde einen Flyer zu einem „Zufriedenheitscheck“ verteilt. Darüber hinaus konnte jeder an einer Umfrage im Internet teilnehmen. Insgesamt 150 Rückläufe trafen bei der CSU wieder ein. Am Donnerstagabend präsentierte CSU-Bürgermeisterkandidat Thomas Ruckdäschel die Auswertung im Seehaus Raabe.

„Das ist das erste Mal, dass wir so etwas machen“, sagte Ortsvorsitzender Philipp Fleischmann. „Wir wollten sehen, was die Wörthseer bewegt.“ Mit Schulnoten von eins bis sechs konnten die Bürger mit Kreuzchen ihre Meinung zu den Themen Verkehr, Ortsbild, Kinderbetreuungsangebot bis hin zur Lebensqualität abgeben. Raum für ausführliche Anmerkungen gab es im Rahmen der finalen Frage: „Welche Anliegen möchten Sie Ihrem neuen Bürgermeister auf den Schreibtisch legen?“

Bürger-Brennpunkt Nummer eins ist ganz klar die saisonal überlastete Verkehrssituation, die mit der Note fünf bis sechs bewertet wurde. „Das ist ein Thema, zu dem wir Lösungen finden müssen“, erklärte Ruckdäschel. „Ein Riesenproblem sind die Sommermonate, die Wochenenden mit dem ruhenden Verkehr“, sagte Gemeinderat Jakob Aumiller, der mit seiner umfragebedingt gegründeten „Arbeitsgruppe Verkehr“ über den Jahreswechsel Konzepte zu Wörthsees Hauptschlagadern ausarbeiten will. Weitere drei CSU-Arbeitsgruppen zu den Themen Infrastruktur, Energie und Klima sowie Lebensqualität sollen im Rahmen einer Frühjahrspräsentation konkrete Ergebnisse und Umsetzungsziele aufzeigen.

Die beste Note in der Umfrage gab es für die Lebensqualität. Die Wörthseer sind sich ihrer paradiesischen Heimat bewusst und bewerten sie mit Bestnoten. „Da können wir uns als Ort etwas drauf einbilden“, sagte Ruckdäschel. „Es ist eine sehr große Aufgabe, diese Lebensqualität zu erhalten.“ Das Betreuungsangebot für Kinder ließ mit Note vier hingegen zu wünschen übrig. Ruckdäschel äußerte Verständnis: „Die Kinderkrippe hat 43 Anmeldungen und kann nur elf Kinder aufnehmen.“

Handlungsbedarf sieht der studierte Geograf auch in Sachen Umwelt, die von Bürgerseite überwiegend mittelmäßig beurteilt wurde. „Bei der Straßenbeleuchtung sehen wir ein erhebliches Einsparpotenzial, das schnell und zügig umgesetzt werden kann. Zudem beschäftigen wir uns auch mit dem Thema Geothermie“, sagte er.

Der CSU-Kandidat zeigte sich insgesamt inspiriert von der Aktion: „Wir haben 250 Einzelpunkte gesammelt, die sehr offen, sehr weit sind und nicht alle nur CSU-freundlich.“

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