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Der Rettungsgleiter der Feuerwehr Steinebach war auf dem Wörthsee im Einsatz. 

Zugefrorene Seen

Auf den Seen: Unverbesserliche und ein Campingkocher

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Zugefrorene Seen: Das Wochenende verläuft ruhig, aber auf dem Wörthsee kommt es zu einer bizarren Begegnung. 

Seefeld/Steinebach – „Ein paar Unverbesserliche gibt es immer, aber im Großen und Ganzen ist es gut ausgegangen.“ Christoph Aumiller, Chef der Wasserwacht Wörthsee, hat sich gestern erleichtert über den Wachdienstverlauf am Wörthsee geäußert,. An beiden Tagen waren die Ehrenamtlichen jeweils von 11 bis 17 Uhr an der Wachstation in Steinebach vertreten, gestern jedoch seien nur noch etwa 100 Menschen auf dem Eis gewesen. Am Samstag hingegen bevölkerten Heerscharen den See, „und es gibt ja auch immer ein paar, die dann noch quer drüber fahren müssen“, wundert sich Aumiller. Martin Wols, Gerätewart der Feuerwehr Steinebach-Auing hatte am Samstag in den Morgenstunden sogar eine Gruppe von bis zu 25 Personen dabei beobachtet, wie diese im Pulk quer bis zur Mausinsel gefahren sei. „Das Schlimme war: Da waren acht Kinder dabei. Die haben gar keine Chance, wenn das Eis bricht.“

Bizarr war ein Einsatz am Samstagmittag auf dem Wörthsee. „Wir haben etwa eine Viertelstunde jemandem auf dem See beobachtet, der sich immer bückte, dann wieder aufrichtete, aber sich nicht vom Fleck bewegte“, berichtet Aumiller. Schließlich rückte die Feuerwehr Steinebach mit dem Rettungsgleiter aus. Und fand einen Mann vor, der sich mitten auf dem Eis mit seinem Campingkocher einen Tee kochte. Gegen 16.30 Uhr fuhr die Feuerwehr erneut mit dem Gleiter los: An einem vom Il Kiosko-Strand bis zur gegenüberliegenden Rossschwemme verlaufenden Riss war eine Frau gestürzt. Sie konnte sich aber selbst wieder aufrappeln.

Ruhig verlief auch der Wachdienst der Wasserwacht Pilsensee, die am Samstag von 11 bis 17 Uhr vor Ort war. „Das Betretungsverbot der Gemeinde Seefeld hat wohl gegriffen. Aber es waren immer noch viele Menschen auf dem See unterwegs“, erzählt Manuela Wunderl. Wie berichtet, hatte die Gemeinde aus Sorge vor einem Ansturm am Wochenende erstmals ein Betretungsverbot für den Pilsensee und Bereiche des Wörthsees ausgesprochen. „Das war schon gut, weil die Münchner wohl wirklich daheim geblieben sind“, schätzt Wunderl.

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